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Herzklappen-OP – Erzählen Sie Ihre Geschichte!

Berichten Sie der Herzstiftung von Ihren Erfahrungen rund um Ihre Herzklappen-Operation und helfen Sie damit anderen Betroffenen.

Frau im Krankenhaus
Yaroslav Astakhov - stock.adobe.com

Sie haben bereits eine Herzklappenersatz oder Herklappenreperatur mittels Herzkathetertechnik hinter sich? Dann erzählen Sie davon! Wie haben Sie die Zeit rund um die Operation erlebt? Und wann waren Sie wieder fit für den Alltag? Ihre Erfahrungen – sie sind wertvoll und können anderen Menschen helfen, sich auf eine Herz-OP vorzubereiten. 

Der Austausch mit anderen Betroffenen tut gut und kann helfen

Die meisten Menschen machen sich vor einem operativen Eingriff Sorgen – und das ist ganz normal. Vielen tut es dann gut, sich neben den Arztgesprächen auch mit anderen Betroffenen auszutauschen und von ihren Erfahrungen zu hören. Helfen Sie mit und teilen Sie hier Ihre Geschichte mit anderen! Wie haben Sie sich auf Ihre Herz-OP vorbereitet? Und wie ging es Ihnen danach? Gerade diese Frage liegt vielen Betroffenen auf der Seele. Sie wünschen sich Informationen darüber, wie es nach der Operation weitergeht – körperlich, aber auch seelisch. Welche Erfahrungen haben Sie in der Reha gemacht? Und wie fühlten Sie sich, als Sie wieder zu Hause waren? Vielleicht haben Sie sogar den ein oder anderen hilfreichen Tipp? Die Herzstiftung freut sich darauf, von Ihnen zu lesen!

265 Kommentare
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Florian Kretzschmar Greiz

Hallo Zusammen,

ich bin 37 Jahre alt und es steht bei mir am 26.6. die 2. Herz-OP an.

Die 1. OP hatte ich 2005 im Herzzentrum Leipzig (Stent vor und Prothese nach dem Aortenbogen). Die jährliche Kontrolle (Ultraschall und EKG) war die letzten Jahre gut und ich hatte gesundheitlich keinerlei Probleme.

Zu meinem körperlichen Zustand:
Ich trinke seit Jahren keinen Alkohol, habe nie geraucht, ernähre mich ausgewogen und habe körperlich die letzten 3 Jahre Doppelbelastung weggesteckt (Arbeit und Haussanierung mit bis zu 40.000 Schritten am Tag).
Dabei habe ich über 15kg abgenommen (habe jetzt Idealgewicht). Während Corona begann ich außerdem noch mit Ausdauerläufen und Rennrad fahren.
Gegen Ende letzten Jahres lief ich dann Samstag früh nüchtern eine Halbmarathon Distanz und hatte dabei die 2 Stunden-Marke nur knapp verpasst, wollte eigentlich nur 10km laufen aber da ich mich gut fühlte und die Familie schlief zog ich spontan durch. Und selbst da hatte ich nur muskuläre Probleme.

Im Januar 2024 schlug mir dann meine neue Kardiologin (die alte ging in Rente) vor nach nunmehr 19 Jahren mal wieder ein CT zu machen, weil sie beim Herz-Ultraschall nicht die gesamte Aorta sehen konnte.
Dort wurde dann im Februar eine vergrößerte Aortenwurzel festgestellt, welche das Herzzentrum in Leipzig dann im April komplett durchcheckte.
Bei der dortigen Herzkatheder Untersuchung wurde dann mein Stent geweitet und festgestellt das meine Aorten-Herzklappe mittlerweile irreparabel verkalkt ist.

Und nun steht Ende Juni der Ersatz der Aortenwurzel durch ein Prothese und der Ersatz der Klappe an.
Ehrlich gesagt fühlt es sich immer noch surreal an, grade wenn ich an meine sportliche Leistungsfähigkeit letztes Jahr denke.
Innerhalb eines halben Jahres wurde alles auf den Kopf gestellt.

Und jetzt muss ich mich entscheiden ob eine Rinderklappe und eine künstliche eingesetzt werden soll.
Vor der eigentlichen OP habe ich natürlich Respekt, da ich sie vor fast 20 Jahren bereits hatte.
Beruhigt bin ich, da ich körperlich ansonsten in einem sehr guten Zustand bin.

Was mir mehr Sorgen bereitet ist die Entscheidung bezüglich der Herzklappe.

Eine Rinderklappe würde 10-15 Jahre halten, man müsste kurze Zeit Blut verdünnen aber es steht nachdem die Kappe verkalkt wieder eine OP durch den Brustkorb an.

Eine künstliche Herzklappe überlebt mich, hat aber eine lebenslange Blutverdünnung zur Folge.

Ich bin jetzt 37 Jahre und ich hoffe es kommen mindestens nochmal so viele hinzu.
Im Moment tendiere ich zu eine Rinder-Herzklappe und hoffe auf den medizinischen Fortschritt in den nächsten Jahren.

Ich kann den Alltag mit künstlicher Herzklappe und die Probleme mit der Blutverdünnung, sowie die Folgen bei Jahrzente langer Einnahme nicht abschätzen und bin ständig am hadern wie ich mich nun entscheiden soll...

Hat jemand Erfahrungen oder Ratschläge für mich?
Vielen Dank an euch.

Herr Alexander Mayr München

Meine Mutter ist 85 Jahre alt und aufgrund einer hochgradigen Aortenstenose musste sie sich einer Tavi unterziehen. Eine Ärztin führte ein Aufklärungsgespräch durch und erklärte, daß sie die Zielgruppe sei. Weiters folgten die vorgesehenen Untersuchungen. Etwa einen Monat später der Eingriff in einer dafür vorgesehen Klinikum. Meine Mutter erhielt eine Sedierung (Dämmerschlaf). Alles verlief ohne Komplikationen. Nach jetzt einer Woche verließ sie das Krankenhaus. Soweit, so gut, aber sie ist nach meinem Empfinden um fünf Jahre gealtert. Ihr hat die ganze Prozedur doch sehr zugesetzt. Man kann nur hoffen, dass sie sich wieder gut erholt. Der Eingriff selbst, ist meiner Meinung sehr gut zu handhaben, aber der Patient sollte eine gute Konstellation vorweisen. Trotzdem ist meine Mutter froh, sich für die Tavi entschieden zu haben, da es leider keine Alternative gibt. Man kann nur hoffen, dass sich meine Mutter erholen kann.

Johann Plunger Kastelruth, Südtirol

Hallo, ich habe am 03.04.2023 in Verona, nach einer schweren Endokarditis, eine neue Biomitralklappe eingesetzt bekommen.Die OP wurde Minimalinvasiv durchgeführt. Bin heute 55 Jahre alt, und bin Landwirt -Seilbahnangestellter.
Nach 5 Tagen Aufenthalt im Krankenhaus Verona noch 3 Tage im Krankenhaus Bozen wurde ich nach Hause entlassen.
Nach einer kurzen Reha(3 Tage), im Mai, konnte ich wieder die meisten anfälligen Arbeiten erledigen. Heute geht es mir sehr gut, bin froh und dankbar für diese super Medizin.
Grüße Johann

Lutz Benda Beeskow

Hallo,
ich konnte mich nicht auf die Herz-OP vorbereiten, ich hatte im Januar 2024 einen Hinterwandinfarkt und wurde nach erfolglosem Stent setzen vom hiesigen Kreiskrankenhaus in das SANA-Herzzentrum Cottbus per Rettungshubschrauber geflogen. Dort wurde ich erneut gründlich untersucht über die folgende OP aufgeklärt und konnte mich selbst entscheiden ob ich eine mechanische oder eine biologische Herzklappe implantiert bekomme, den folgenden Tag später wurde ich dann am offenen Herzen operiert, bekam zwei Bypässe und eine Biologische Aortenklappe. Nach ca. 4 Stunden war die OP überstanden und ich erwachte am Abend dann auf der Intensivstation aus der Narkose. Probleme hatte ich nach dem Aufwachen nicht, aber ich sah zeitweise Ameisen oder kleine Fische vor meinen Augen, manchmal auch sich schnell bewegende schwarze Streifen an der Zimmerdecke und ich hatte den Eindruck die Stationsuhr ging rückwärts oder stand still, das gut zwei Tage lang. Wohl Nachwirkungen der Narkose. Der Druckverband an der rechten Leiste (angelegter Zugang im hiesigen Krankenhaus zwecks Kontrolle der Herzkranzgefäße und daraus resultierenden Versuch Stent`s zu implantieren) bereitete mir starke Schmerzen was nach Entfernen nach gut 6 Stunden dann aber aufhörte.
Ich hatte weiterhin leichte Schmerzen und Taubheitsgefühle an und um die Narben die aber ohne Schmerzmittel auszuhalten waren. Taubheitsgefühle habe ich auch noch nach über drei Monaten, es fühlt sich an als hätte man ein kleines Kissen unter der Haut, das wird sich nach Aussage meines Hausarztes auch erst ändern wenn die Nerven um die OP-Schnitte wieder "zusammengewachsen" sind.
Nach zwei Tagen Intensivstation kam ich auf die Normalstation begann dann anfangs mit Unterstützung durch das Personal aufzustehen und erste Schritte Richtung Toilette zu probieren, später dann allein, mithilfe eines Rollators, kurze Strecken auf dem Stationsflur, auch um Untersuchungsräume aufzusuchen. Ich hatte zu keiner Zeit Schwindelanfälle oder andere zu erwartenden Komplikationen, nur die Kraft war oft am Ende, die aber nach Pausen wiederkam und stetig besser wurde. Nach fünf Tagen auf der Normalstation konnte ich die Klinik dann nach Hause verlassen.
Meine Narben (Brustkorb, rechter Unterschenkel) waren geklammert, die dann nach zehn Tagen nach der Entlassung aus dem Herzzentrum durch das Team vom Hausarzt teilweise und dann nach zwölf Tagen gänzlich schmerzlos entfernt werden konnten. Danach begann ich dann selbstständig nach draußen zu gehen um kurze Strecken langsam zu spazieren, anfangs bis zum Nachbarn, dann die Straße entlang und wieder nach Hause (ca 300m) was ich dann alle zwei Tage erweiterte bis einen Kilometer. Meine Kondition wurde besser und ich traute mir auch wieder mehr zu, blieb aber vorsichtig und achtete darauf nicht übermütig zu werden. Mitte März bekam ich dann einen Einladung zur Reha, die ich im MediClin Reha-Zentrum Spreewald für drei Wochen antrat. Die Reha hat mir dann zu der jetzigen Verfassung verholfen, ich kann wieder Strecken von 5km gehen und 20km Fahrrad fahren ohne zu ermüden oder Kreislaufprobleme o.ä. zu bekommen. Blutdruck und Pulswerte sind im Normbereich eines Ü65. Im Herzzentrum wurde mein Blutdruck sehr gut eingestellt, ich hatte vor dem Infarkt Hypertonie über mehrere Jahre, unentdeckte hohe erblich bedingte Cholesterin -Werte und Diabetes Mellitus Typ 2, insgesamt die mitverantwortlichen Faktoren um schlimmstenfalls einen Herzinfarkt auszulösen.
Ein späterer Tagesaufenthalt im Herzzentrum Cottbus zwecks Abklärung von evtl. Herzrhytmusstörungen mittels EPU-Untersuchung verlief dann für mich positiv, es konnten keine Störungen oder Abnormalitäten festgestellt werden.
Ich hatte verdammt viel Glück bei allem und ich hatte Glück in die Hände von hervorragenden Ärzten mit ihren Teams zu kommen, sei es im Krankenhaus hier in der Stadt, dem SANA-Herzzentrum in Cottbus wie auch im MediClin Reha-Zentrum Spreewald in Burg und die liebevolle Unterstützung meiner Familie. Sie haben mich intensiv unterstützt und Kraft gegeben durch ihre Professionalität, Menschennähe und Freundlichkeit.
Ich hatte zu keiner Zeit Ängste oder Befürchtungen zu den anstehenden Behandlungen, mein Wille das zu überstehen und die Gewissheit zu bekommen das all das gut für mich ist und zugegebenermaßen auch ein wenig Neugier und Interesse an allem gaben mir die Kraft das hinter mich zu bringen.
Letztendlich kann ich aufgrund meiner persönlich gemachten Erfahrungen nur dazu raten auf sich Acht zu geben, auf die Signale seines Körpers zu hören und sich in professionelle Hände zu begeben wenn es nötig wird und sich klar zu machen das es um das eigene Leben geht.

Herzlichen Dank für alles

ReOP im LuKS Bernhard Isenegger Luzern

Ich hatte 1987 eine Staphylokken-Sepsis eingefangen, 40Grad Fieber. Im USZürich unter Infekt Mitral- und Aortenklappe rekonstruiert. 10Tage später war die Mitralklappe wieder zerfressen. Da gab es eine künstliche Mitralklappe im USZ, die läuft bis heute gut. 2013 kamen die ersten Anzeichen dass die bicuspide Aortenklappe verkalkt. Nun hat Prof. Matt diese Reoperation mit Bravour gemeistert im LuKS in Luzern

Käthe Siemen Ellerhoop

Hallo, ich berichte hier mal gern von meiner Mitralklappen-OP, die nach mehreren Herzereignissen nötig war.
2010 erlitt ich mir nichts/dir nichts einen Herzinfarkt. Ab in die Klinik. Ein Stent wurde daraufhin gesetzt. Zusätzlich hatte ich einen AV-Block III. Grades. Deshalb Herzschrittmacherimplantation. Einige Jahre danach ging es mir noch richtig gut. 2017 musste ich dann aufgrund von erheblichen Rhythmusstörungen klinisch behandelt werden. Eine Ablation stand an. 2019 dann wiederum Rhythmusstörungen mit erheblichen Ereignisanzeigen im Speicher des HSM. Die Klinik plädierte zum Austausch des HSM und implantierte mir einen Defibrillator. Im Jahr 2021 erlitt ich zweimal im Abstand von einem halben Jahr Luftnot, die mich fast ersticken ließ. Diagnose: Mitralklappeninsuffizienz. Im Februar 2022 stand ich zur Rekonstruktion der Mitralklappe auf dem OP-Plan. Nach vorherigen Gesprächen mit meinem Hausarzt, Familie und im Freundeskreis riet man mir zur OP mit der Bemerkung, dass die Medizin heute schon so weit ist und dass eine derartige OP schon fast als Standard gelte. Also los. Was ich dann erlebte, hätte ich fast nicht mehr erlebt, denn ich bekam fast alles, was man nur kriegen konnte. Die Einleitung der Narkose war ohne jeglichen freundlichen Zuspruch und auf Ängste meinerseits wurde nicht reagiert. Wortlos hantierte man an mir herum, bis ich nichts mehr mitbekam. Irgendwann wurde ich ein wenig wach und spürte, dass ich im Bett liegend eilig irgend wohin geschoben wurde und jemand mich mit den Worten: "wir müssen nochmal operieren" ansprach. Als ich gefühlt nach ewiger Zeit aufwachte, waren bereits zwei Tage vergangen. Dieses Gefühl, "wo war ich die ganze Zeit?" verspüre ich noch heute, und es macht mir Angst. Ich war auf der Intensivstation. Eine Pflegekraft sprach mich an und sagte mir, dass ich eine sehr schwere OP hinter mir hätte. So freundlich auch diese Pflegekraft war, waren andere dort leider nicht. Immer wieder sagte ich; dass es mir nicht gut gehe. Doch das wurde nicht gehört, weil die Vitalwerte alle gut gewesen seien und ich solle nicht so stöhnen. Aber ich konnte nichts dafür. Mir ging es immer schlechter. Schmerzen hatte ich aber nicht. Und mit einem Mal herrschte um mich herum reges Treiben: Blutkonserven wurden mir verabreicht und ein wenig später hieß es, ich müsse an die Dialyse, weil meine Nieren akut versagten.
Eine Woche befand ich mich auf der Intensivstation und ich kann nur sagen; es war die schlimmste Zeit meines Lebens. Das lag aber weniger an meinem Befinden als an der Tatsache, dass ich nicht das Gefühl hatte, dort gut aufgehoben zu sein. Als ich auf die Normalstation verlegt wurde, ging es mir besser. Allerdings hatte ich jetzt auch noch eine Lungenentzündung. Und während ich stets zur Dialyse gefahren wurde, sammelte sich wieder Flüssigkeit in meiner Lunge an. Daraufhin wurde eine CT-gesteuerte Lungenpunktion gemacht. Für die Dialyse musste ab und an der Zugang (Shunt) neu gelegt werden, was sehr unangenehm war. Alles Nachfolgende war weitaus schlimmer als die OP-Wunde. Ich dachte, ich komme dort nicht mehr raus, aber nach insgesamt vier Wochen war es soweit: Entlassung nach Hause. Erst hier konnte ich mich von dem Erlebten erholen. Nach und nach wurde ich beweglicher, die Nierenwerte verbesserten sich so weit; dass mir keine Dialysepflicht drohte. Die Mitralklappe leistet bis heute ihren uneingeschränkten Dienst und alle weiteren Herz-Werte sind im Rahmen.
Auch wenn bei der OP-Vorbereitung und auf der Intensivstation die menschenwürdige Empathie fehlte, haben mir die Operateure sowie die Ärzte und die Pflegekräfte auf der Normalstation den Weg in eine beschwerdefreiere Zukunft geebnet. Ich behaupte jetzt von mir: es geht mir gut!

Margit Rödel Karlsruhe

Hallo
Ich bin 60 Jahre und hatte im Januar 2021 eine Herzklappen OP (am offenen Herz).
Ich gehe regelmäßig zu den üblichen Kontrolle Untersuchungen bei meinem Hausarzt und Kardiologen.
Seitdem bin ich sehr wetterfühlig, ich merke jeden Knochenbruch, vor allem der Brustkorb und die Narben schmerzen schon sehr.
Dabei leide ich unter Atemnot Schwindel und habe Schlafstörungen.
Dieser Zustand macht mich schon sehr fertig.
Hatte jemand auch so einen ähnlichen Verlauf?
Ich wäre sehr dankbar über ein paar Antworten.

Daniel B Ginsheim-Gustavsburg

Hi, ich habe im Januar 24 eine mechanische Klappe bekommen. Die Klappe und das Klicken stören mich nicht wirklich, aber seitdem habe ich so stark vermehrt meine Migräneaura, dass ich teilweise meine Arbeit nicht ausführen kann. Keine Ahnung, ob es am Entresto liegt, oder am Marcumar. Geht es noch jemandem so? Spielt sich das ein?

Herr Konrad Jacober 4513 Langendorf

Meine erste biologische Aortaherzklappe ( OP 2008) wurde undicht, und so habe Ende März 2022 in Bern eine neue, ( die zweite) Aortaherzklappe mit einer TAVI - Operation erhalten. Ich bin am Donnerstag Nachmittag ins Inselspital eingetreten. Am Freitag Morgen um 07.00 hat die zweistündige Operation begonnen. Am Freitag Abend wurde ich von der Ueberwachungsstation, bereits in den Bettentrakt verlangt, und drurfte bereits selbständig laufen, sowie alle anderen Tätigkeiten ( Körperpflege/ WC etc.) machen. Natürlich wurde ich noch mit einem tragbaren Ueberwachungsgerät überwacht. Am Montag Mittag konnte ich das Inselspital bereits wieder verlassen. Ich habe keine RH gemacht, weil ich von der ersten Operation bereits wusste wie ich mich verhalten muss, um das Geschenk möglichst lange geniessen kann. Ich danke dem Herzteam des Inselspital.

- - Schkeuditz

Hallo, wir haben mit unserem Sohn 9 Jahre am 27.03 .2024 leider die dritte Herz OP vor uns. Er kam mit einer TGA zur Welt und es sollte eigentlich mit nur einer OP erledigt sein . Leider hat sich an der Lungenaterie eine Ensgstelle gebildet, die mit drei jahren schon mal erweitert wurde und jetzt mit 9 Jahren wiederholt werden muss. Es ist so unglaublich schwer und wir haben wahnsinnig Angst davor. Es geht ihm soweit gut und man überlegt ständig ob es wirklich sein muss. Gibt es hier zufällig ähnliche Erfahrungen mit diesem Herzfehler.

Herz Marianne Möller Hannover

Hatte vor 2 Jahren Herz OP am offenen Herz,erstmal fühlte ich mich allein,hab all die schläuch an mein körper war sehr weinerlich,aber nach dem ich auf die Pflege Station kam wurde es besser zwar zu sehen die tacker ( so sag ich) und am Bein lang schon ängstlich mein körper so zu nehmen,dann in der Reha am Anfang auch nicht leicht,aber mit den Wochen wurde es immer besser,heute nach 2 Jahren bin ich wieder fit,wohn 4 Etage ohne Fahrstuhl gehe viel spazieren und mache alles im Haushalt allein,die MHH hat mein Leben wieder Licht am Horizont gebracht☀️

Clemens Willeke Hürth

Ich hatte mit Mitte 50 Ende 2020 eine Mitralklappen-Rekonstruktion minimalinvasiv, im Februar 2021 wurde ein Luftbalg aus dem Brustkorb entfernt und im Juni 2021 den unverändert gebliebenen starken Rhythmusstörungen mit einer Ablation abgeholfen.
Leider blieben bis heute in der rechten Brust oftmalige Anspannungen und gefühlte Schwellungen, während das Herz und Puls seit Juni 2021 gut arbeiten / normal ohne Rhythmusstörungen blieben.
Zur Brust wurde mir gesagt "in 3 Monaten weg", dann "in spätestens 6...", die Probleme blieben unverändert und sind aktuell Anfang 2024 schlimmer geworden.....
Könnte an den verbliebenen Clips liegen oder irgendwas dauerhaft geschädigt worden :-( Muss jetzt schauen, ob ich diese Clips herausoperieren lasse oder ob das zu riskant wäre - chronische Probleme nat sehr bitter. Denke über vorzeitigen Ruhestand nach, kann mich beim Arbeiten nicht konzentrieren. Ärzte habe ich gewechselt .....
Wenn jemand einen Tipp hat zu Behandlung oder Eingriff bei solchen Problemen, gerne melden !

Michael Heisler Viernheim

Hallo,
habe ein sehr ungewöhnliche Frage. Jeder wäre froh, wenn eine Herzoperation so gut wie hier verläuft.
Es wurde die Aorta- und Mitralklappen ausgetauscht.
Habe mich jahrelang dagegen erfolgreich gewährt nun ist es doch auf Drängen vom Kradiogen und Hausarzt geschehe.
Die Tatsache, dass es nicht mein innigster Wille war, macht mich verrückt und lässt meinen Ledbensmut "versiegen".
Zeigen Sie mir bitte das preisliche Spektrum einer OP die mich in den alten Zustand versetzt. Würde meine gesamte Altertsversorgung investieren.
Danke im Voraus Michael

Jutta Wika von Czarnowski Hundsangen

Ist ihr Kommentar so zu verstehen das es ihnen gesundheitlich nicht gut geht ,,? Wenn die Aaortenklappe nicht mehr schließt , und es wird nichts getan , dann hätten sie als einen Pflegefall eine Bruchlandung mit Sicherheit hingelegt . Ich selbst bin 62 und bekomme in einer Woche eine mech Herzklappe wegen Aortenstenose , und es ist höchste Zeit dafür . Ich bin mehrfach die Treppe runter gefallen , der Schwindel wird stetig schlimmer usw ich bitte sie wirklich es als ein muss zu sehen und evtl vielleicht für ihre Psyche eine Therapie zu beginnen , ich wünsche ihnen alles Liebe , LG Jutta

Jutta Wika von Czarnowski Hundsangen

Hallo Michael 🌹das die OP die gut verlaufen ist , ist doch positiv zu bewerten , wäre sie nicht gemacht worden dann hätten sie mehr zu leiden , nämlich Pflegefall . Können sie das vielleicht in einer Therapie besprechen .... Es ist ja auch Kopfsache . Ich bekomme nächste Woche eine mechanische Herzklappe wegen Aortenstenose , und mein Zustand ist momentan sehr bedenklich geworden , Luftnot und akuter Schwindel , im Grunde genommen freue ich mich drauf weil es nur noch aufwärts gehen kann , LG Jutta

Clemens Willeke Hürth

....kann ich etwas nachvollziehen, weil ich mit meiner OP auch immer noch fremdele.
Liegt bei mir aber daran, dass re Brustschmerzen chronisch verblieben und sich die Seite oft mal aufpumpt / gefühlt anschwillt und ganz anders anfühlt als die linke Seite.
Zum anderen blieben nach der OP starke Rhythmusstörungen, die dann einen weiteren Eingriff ein 1/2 Jahr später nötig machten ....
Denke daher auch immer mal -aber irrational- daüber nach, "hättest Du es doch lieber nicht gemacht damals ...." Dann wäre aber die Herzleistung sicher nach und nach in die Kniee gegangen ...das müssen Sie bedenken, Michael !!
Herzliche Grüße und versuchen poistiv (nur) nach vorne zu schauen Clemens Willeke

Marco Veit-Rosié Offenburg

Hallo,

Ich bin 31 Jahre jung und habe im September letzten Jahres eine künstliche Aortenklappe aufgrund einer hochgradigen Aortenklappeninsuffizienz implantiert bekommen. Heute geht es mir sehr gut, messe den INR per Coagu Check selbstständig zuhause und treibe mittlerweile wieder sowohl Ausdauer- als auch Kraftsport.
Einzig und alleine das laute Klicken erinnert mich leider immer an die schwere Zeit.
LG

Anonymer Gast

Wie fand die Implantierung statt ?
Brustkorböffnung oder per Katheder?
Bin selbst noch jünger und sie wollen mir (als Frau) nur per Brustkorböffnung.

Dr. Hans-Walter Roering Geesthacht

Liebe Leser,
mir wurde am 01. Mai 2019 (damals 61 Jahre alt) per Notoperation nach konventioneller Methode (Brustkorböffnung, HLM) aufgrund fulminanter Endokarditis meine Aortenklappe durch eine Herzprothese ersetzt. Danach folgte eine Woche auf der Intensivstation und dann eine Rückverlegung auf die Normalstation. Gleich nach der OP begann ein 6-wöchige Antibiotika-Behandlung mit 6 Infusionen pro Tag (auch nachts). Dann kam eine 4-wöchige sehr fordernde Reha und weitere 4 Wochen Krankschreibung. Anfang August kehrte ich wieder in den Arbeitsalltag zurück, was gut gelang. Außer einigen leichten Nebenwirkungen der Medikamente führe ich heute ein normales Leben. Meine Kondition ist besser als zuvor, da die neue Klappe besser schließt als meine alte. Ein Vorteil war, dass ich mit der Herzprothese und einer leider als Kollateralschaden aufgetretenen Epilepsie den Schwerbehindertenstatus bekommen habe und damit 2 Jahre früher ohne Abzüge in den Ruhestand gehen konnte.

Hans-Jürgen Schmidt Kißlegg

Am 10. Jan.2024 erfolgte bei mir eine IricValve-Implantation über die rechte Leiste - mit Erfolg. Die zuvor festgestellte "Zwangsatmung" war, als ich zwei Wochen später die Reha antrat, fast verschwunden. Ich konnte schon am Belastungstraining teilnehmen. Am ersten Wochende in der Reh unternahm ich bei herrlichstem Wetter einen längeren Spaziergang, der auch Tempopassagen enthielt. Am Montag schon war meine Belastungsfähigkeit dahin. Meine Zwangsatmung war zurück.
Eine Ultraschalluntersuchung zeigt an, dass im Körper eine kleine Wasseransammlung eigetreten war, die sofort medikamentös behandelt wurde. Nach einer weiteren Woche, als die Zwangsatmung mich noch immer quälte, wurde mir der REHA-Abbruch vorgeschlagen. Ich wurde dann ins Krankenhaus nach Ravensburg verlegt. Dort wurde wieder keine Ursache gefunden, ein versprochener Rückruf aus Bad Krozingen - dort wurde ich operiert - beim zuständigen Kardiologen in RV blieb aus. Danach wurde ich entlassen. Mein Kardiologe in Wangen konnte auch keine Ursachen feststellen. Er wird aber Rücksprache mit B.K. halten, um herauszufinden, ob Ähnliches bekannt ist. Er empfahl mir, ein bisheriges Sportprogramm - im Rahmen des Möglichen - weiter zu führen. Bis er weitere Informationen für mich haben wird. Am Lästigsten ist der Schlafmangel, der nachts durch die nicht zu bremsende Zwangsatmung - oder Schnaufen - auftritt. Seit Wochen schlafe ich nur noch vier bis fünf Stunden pro Nacht! Ich hoffe, dass ich durch viel Bewegung eine Trendwende werde schaffen können.

Heidi Wellein Abenberg

Ich wurde im Januar 24 mit der tavi Methode im campus neustadt saale behandelt. Am 2. Tag habe ich eine blutung in der leiste bekommen die gefaess chirurgisch operiert wurde. Aber unabhängig davon bin ich sehr froh diese Wahl getroffen zu haben da es mir schon besser geht. Ich hoffe dass die Zeit es bringt dass ich auf Dauer meine alte Leistungsfähigkeit wieder bekomme. Ich bin weiblich und 68 Jahre alt

Frau Nicola Meeves Hamburg

Ich habe vor 10 Tagen eine biologische Aortenklappe bekommen . Es war alles sehr schnell und hat alles prima geklappt. Mittlerweile bin ich seit gestern in der Reha an der Ostsee.
Die Ärzte sagen die Klappe arbeitet super. Ich habe noch ein paar extrasystolen , was aber normal sein soll. Bekomme jetzt betablocker .
Bis heute ist es alles noch anstrengend und ich habe schon Angst mich zu sehr zu belasten .
Das schlimmste für mich ist aber das schlafen auf dem Rücken . Ich bin sonst seitenschläfer. Die Nächte sind der Horror für mich . Aber mein Mann sagt : Watt mutt datt mutt 🥴
Lg Nicola

Jana G. Suckow

Danke für den Bericht, ich habe die OP am offenen Herzen noch vor mir, genau in drei Tagen, ich bin auch Seitenschläfer und habe schon Angst davor, wie es alles wird, alles gute für dich 🍀

R. W. Hamburg

Hallo, ich wurde im mai 2023 minimalinvasiv an der Mitralklappe operiert. Diagnose hochgradige Mitralklappeninsuffizienz. Ich bin weiblich 34 und habe viel sport betrieben. Nach der OP lag ich 7 Tage auf der Intensivstation weil meine Sauerstoffsättigung sehr niedrig war, dannach noch 1 woche auf Normalstation. Die Reha hat mich kurzzeitig etwas nach vorne gebracht. Ich habe 3 Monate später wieder angefangen zu arbeiten(teilzeit). Ich bin bis jetzt nicht sehr belastbar habe täglich starken Schwindel und Kopfschmerzen. Sport kann ich bis jetzt nicht betreiben weil die Kraft fehlt. Mein puls liegt in Ruhe bei 110. Liebe grüße und alles gute für alle Betroffenen.

Ramona B. Potsdam

Bei meinem Mann hat die OP nur alles verschlimmert. Durchblutungsstörungen, Schwindel, extrem niedriger Blutdruck, keine Belastung, Atemnot...Ärzte vertrösteten ihn immer, "das wird noch". Würde alles schlimmer, Herz-Lungen-Kreislauf funktionierte nicht mehr. 9 Monate später ist er am 24.12.23 verstorben.

Fr Jutta Wika von Czarnowski Hundsangen

Hallo, das liest sich aber nicht gut, , normalerweise sollte es doch besser mit der Gesundheit werden . Ich habe nämlich intensiven Schwindel und hoffe das es nach der mechanischen Herzklappe diesen März besser wird . Ich wünsche ihnen das es aufwärts geht , mfg Jutta

Naghat Saeed Frankfurt

Hallo liebe leser!
Schön zu lesen, dass die meisten Patienten die OP gut überstanden haben und ein uneingeschränktes Leben führen. Meine Schwiegermutter hatte leider nicht so viel Glück. Anfang 2018 hatte sie einen Herzinfarkt (Wiederbelebung, Nierenversagen, Mitralinsuffizienz und abgestorbenes Herzmuskel). 2021 rieten uns die Kardiologen zu einer MitraClip OP. Leider zerbröselten die Mitralklappen während dem einsetzen des Clips. Sie wurde in die UNI Klinik eingeflogen und am offenen Herzen operiert und daraufhin wurde eine biologische Klappe eingesetzt. Danach drei Tage künstliches Koma, ein Monat Reha für aufgegebene Patienten.
Seitdem ist sie ein schwerer Pflegefall, da sie nichts mehr selbständig machen kann und einen Dauerkatheder hat. Nicht mal sitzen kann sie!
Wir geben den Ärzten keine Schuld, denn solche Risiken gehören zu jeder OP und sie haben ihr bestes gegeben. Wir fühlten uns aber von den Ärzten im Stich gelassen, denn über ihren schweren Fall wurde mit uns nie wieder gesprochen, da der behandelnde Kardiologe uns abwies.
Ich möchte hier niemanden Angst machen, denn nach intensiver Recherche kamen wir auch zu dem Entschluss, das die MitraClip eine sehr gute Behandlung ist und entschieden uns für die OP für die Mutter.

Herr Manfred SCHMITT Neustadt an der Weinstrasse

Habe seit der Herzklappen OP (Aorta) vor 3Jahren Dauerschwindel beim Stehen und Gehen. War schon bei allen relevanten Ärzten. Keine Hilfe.
Was kann ich tun?

Deutsche Herzstiftung

Hallo Herr Schmitt,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ihre Gesundheit liegt uns sehr am Herzen, und wir schätzen Ihr Vertrauen in unsere Expertise.

An dieser Stelle möchten wir Sie jedoch darauf hinweisen, dass unsere Herzexperten, individuelle medizinische Fragen an dieser Stelle nicht beantworten können.

Wir möchten Sie jedoch bitten, Ihre Frage gerne an unsere Sprechstunde (sprechstunde@herzstiftung.de) zu senden. Dort steht Ihnen unser engagiertes Team zur Verfügung und wird sich bemühen, Ihnen so schnell wie möglich zu antworten. Wir möchten Ihnen versichern, dass wir Ihre Anfrage mit der gebotenen Sorgfalt und Aufmerksamkeit behandeln werden.

Wir danken Ihnen nochmals für Ihr Verständnis und freuen uns darauf, Ihnen in der Sprechstunde weiterhelfen zu können.

Viele Grüße
Ihre Deutsche Herzstiftung

Werner Weinmann Grafrath

Hatte bei leichter Belastung schon Atemnot bin 80j gewesen und bekam eine Herklappe(Tavi)über die Vene des Oberschenkels war auch freiwillig in keiner Reha nach 3 Wochen ging ich wieder in meine Arbeit (Laborkurierfahrer)450.-€ Jop und mir geht es wieder Super. Schweine Herzklappe wollte ich keine da bei der die Brust geöffnet wird. Also keine Angst bin jetzt 83 Jahre und fühle mich sehr zufrieden. Op. War in Großhadern.

Anonymer Gast Mannheim

Vor einiger Zeit hat mich (54J., w) mein Kardiologe zum Chirurgen geschickt. Auf die Art und Weise, die ich niemanden wünsche: nach einer Herz-MRT-Untersuchung habe ich ein Anruf aus seiner Praxis bekommen: ich soll meine MRT-CD in der Praxis abgeben, da meine Daten zum Zweitmeinung geschickt werden. Auf meine Frage, an wen die Daten gehen, hörte ich: an einen anderen Kardiologen. OK, irgendwann bekomme ich von irgendjemanden eine Antwort, habe ich gedacht. Ein paar Tage später habe ich eine Kopie des Begleitbriefes erhalten: meine Daten wurden an Chirurgie geschickt! In diesem Fall war es mir schon wichtig, wie es weiter geht und ob überhaupt. Mein ohnehin hoher Blutdruck ist nicht gerade gesunken. Erstens nicht schaden? Erfolglos habe ich versucht, die Praxis telefonisch zu erreichen. Ein Gespräch mit dem Arzt? Keine Chance.
Sind Sie auch auf diese Art und Weise zum Chirurgen geschickt worden? Oder geht es etwas humaner?

Frau Anna H. Stuttgart

Meine Mitralklappe war schon seit längerem undicht. Nun hatte ich leider einen Prolaps und musste dringend operiert werden. Aber wo ? Da ich in der Nähe von Stuttgart wohne dachte ich dass ich mich im Robert-Bosch-KH anmelde. Also rief ich dort an und mailte meine Unterlagen. Da ich nach gut 1 Woche noch keine Rückmeldung hatte, war es mir zu dumm und ich sah mir einige Spezialisten im Internet an. Dort traf ich auf die Uni in Mainz, Prof. Dr. Treede. Nach einer kurzen eMail konnte ich mich bereits nach einigen Tagen dort vorstellen. Nach der Untersuchung bekam ich innerhalb von 2 Wo. einen OP-Termin. Dieser ist herzmässig gut verlaufen, leider hat sich die OP-Narbe nach 10 Tagen an der linken Brust infiziert und ich musste nochmal für 1 Wo. ins KH. (War dann nicht wirklich toll).
Alles in allem geht es mir heute sehr gut und in meinem Alter 73 habe ich zur Zeit herzmässig nichts auszusetzen. Der Ruhepuls, der anfangs immer so bei 85 lag war nach ca. 6 Mon. ohne Medikamente bei 73. Nach der OP hatte ich eine Reha, die meiner Meinung nach eigentlich nicht nötig gewesen wäre, aber was solls, man macht ja alles um wieder auf die Beine zu kommen.

Alles nochmal Daniel B Ginsheim-Gustavsburg

Hallo, ich hatte 2017 eine Aortenklappenrekonstruktion mitmeiner eigenen verbliebenen Klappe links. Letzte Woche Montag kam heraus, dass die Konstruktion gerissen ist. Ich nehme nur 7,5mg Amlodipin. Und habe seit der OP immer hohen Blutdruck, auch mit dem Medikament. Nun ja, jetzt kommt das ganze wieder auch mich zu mit OP am offenen Herzen. Ich nehme nun die mechanische Klappe. Hätte ich vielleicht damals schon tun sollen. Man fällt einfach in ein Loch, wenn man hört, dass alles umsonst war.

künstliche Mitral nun 36Jahre in Betrieb Bernhard Isenegger CH-Kriens

Am 20.09.1987 wurde meine Mitralklappe repariert, am 30.09.1987 war sie aufgrund der nich immer wütenden Sepsis, bereits wieder zerfressen . Da gab es eine künstliche Mitralklappe und läuft nach 36Jahren immer noch sehr gut ohne Beschwerden. Damals war die Aortenklappe in Mitleidenschaft gezogen, nun gibt es Ende Jan 2024 noch eine künstliche Aortenklappe.

Anonymer Gast München

Habe 3fachen Klappenersatz seit 1998.
Aorten, Tricuspidal und Mitralklappe.
Mache mittels Coagucheck die Marcumar Einstellung selnst.
OP im Deutschen Herzzentrum München.

Anonymer Gast

Hallo, mussten Sie sich seit dem Eingriff 1998 einer erneuten Klappenoperation unterziehen? Und wie sieht es bei Ihnen aus mit sportlicher Belastung? Ich bin 21 Jahre alt und habe 2015 eine dezellularisierte Aortenklappe bekommen. Diese muss allerdings demnächst gegen einen neuen Ersatz ausgetauscht werden, da sie komplett degeneriert ist. Ihre Rückmeldung würde mir sehr weiterhelfen.
Beste Grüße

M. München

Mein Vater (80) wurde vor 7 Wochen am offenen Herzen operiert und Aorten- und Mitralklappe durch Implantate ersetzt. Trotz des hohen Alters entschied man sich für diese Art der OP, wegen seines überdurchsnittlichen (gemessen am Alter) Gesundheitszustandes. Das Ergebnis: durch eine Sauerstoffunterversorgung während der OP ist er jetzt ein teilweise gelähmter Pflegefall mit massiven kognitiven Beeinträchtigungen, Sondenernährung, usw.. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, würde ich ihn von der OP abhalten.

Jutta Wika von Czarnowski Hundsangen

Das tut mir sehr leid für sie und ihren Vater ,,Pflegefall zu werden wünscht sich keiner . Ich hoffe das sie trotz den Schicksal immpoditiven vertrauen auf das Leben bleiben können , alles Gute mfg Jutta

Sabine Alter Berlin

Mein Partner wurde vor 2 Jahren operiert, ein schnellwachsendes Aneurysma der Aorta wurde durch ein Implantat ersetzt, seine eigene Herzklappe konnte nach Reinigung erhalten werden... er war schnell wieder bei Kräften, aber nach der Rehabilitation fühlte er sich immer wieder schwach und müde. Amstörendsten sind die LAUTEN HERZSCHLÄGE. Kennst das jemand?
Manchmal ist der Puls auch unter 50, aber bei Untersuchungen sind sämtliche Werte bestens, die Kardiologen meinen alles ist super. Und das ganz ohne Medikamente. Er fühlt sich aber nicht super. Was ist dieser laute Herzschlag? Ich höre sein Herz auch schlagen, von außen, selbst bei 20 cm Abstand von seinem Körper...

Constanze Kaltofen Leipzig

Hallo, mein Mann hat die gleichen Symptome. Kein Arzt kann wirklich helfen.
VG CS

Claudia Schlemmer Wien

Guten Tag hab eine aortenklappe mechanisch bekommen u durch die mechanische Klappe hört das Herz sich so an das hör ich selber und leute die neben mir stehen ok manche wissen nicht was das ist bis ich es ihnen gesagt habe was mich aber selbst zur Verzweiflung gebracht hat aber dafür leb ich was gut ist

Fester Herzschlag Lena Etter Oberhausen

Mein Mann hat das auch schon immer. Mal ist das mehr, mal weniger. Er hat einen sehr festen Herzschlag den man auch in Ruhe durch den Pullover sehen kann. Er hat einen Mitralklappenprolaps mit Insuffizienz, der bislang aber nicht operiert werden musste. Der feste Herzschlag hat laut Arzt keinen Krankheitswert.

Monika Böttcher Monheim am Rhein - Baumberg

2017 eine neue Aortenklappe bekommen. Es ging mir noch nie so gut, körperlich. Die Psyche sieht anders aus.

Rentnerin Ursula Schneid - Funk Köln

Es ist interessant zu lesen, was Sie über Ihre OP und anschließende Psyche beschreiben. mein Ehemann ist am 13.6.2023 in der Uniklinik Köln operiert worden und man hat ihm eine neue Aortaklappe eingesetzt. Es war eine umfangreiche OP mit Brustkorböffnung und aus dem rechten Bein erfolgte eine Venen-Entnahme.
Heute nach 3 Monaten kann mein Mann das rechte Bein immer noch nicht alleine bewegen, es ist taub, sagt er. Bis heute kann er noch nicht laufen, trotz Physiotherapie, die entsprechend nur langsam Erfolg vorweist. Er hat einen starken Willen, möchte am liebsten gleich loslaufen, wird aber durch seine körperliche Situation gebremst. Was die Psyche angeht, ist er geschädigt worden durch die verschiedensten Pflegekräfte in den Kliniken. Mein Mann ist ein sehr empfindsamer Mensch und reagiert mit Blockade wenn man ihm mit Zeitdruck oder mit gewaltvollen Sätzen zwingen will, das zu tun, was Pflegekräfte für richtig halten. Seien Sie mal richtiger Mann, hieß es. Obwohl er vor
und nach der OP Schlaganfälle erlitten hatte, ging man so mit ihm um.
Er ist jetzt seit Anfang August wieder zu Hause und ich pflege ihn. Es ist sehr anstrengend, denn er isst und trinkt sehr wenig und die Nächte sind dementsprechend für mich einsatzfordernd. Ich werde mir jetzt Hilfe holen, denn wenig bis ohne Schlaf kann ich so nicht mehr weiter machen. Mich würde interessieren, wie sich bei Ihnen ihre Psyche verhält. Danke, fürs Lesen und gute Besserung. Ursula Schneid - Funk
aus Köln .

Fr Jutta Wika von Czarnowski Hundsangen

Hallo, ich heiße Jutta 61 Jahre , und brauche nun dringend eine neue Herzklappe ! Da ich Vegetarier , sehr tierlieb und möchte auf keinen Fall eine Schweineklappe , übrig bleiben mechanische und eine Klappe von einer Leiche ,,, hoffe meine Entscheidung dagegen sind durch fürbar , mfg über eine Antwort würde ich mich freuen , mfg Jutta

Nicole Stichling Meinigen

Hallo Jutta,

mein Name ist Nicole, ich bin 45 Jahre alt. Im September 2019 wurde ich im Herzzentrum Leipzig operiert und habe eine mechanische Herzklappe transplantiert bekommen. Meine Diagnose war unikuspide (einsegelige) Aortenklappe, ein bis dato unentdeckter angeborener Herzfehler. Mir wurde die mechanische Herzklappe empfohlen, da sie garantiert 25 - 30 Jahre ihren Dienst verrichten soll. Womöglich auch länger. Ich habe die Transplantation gut überstanden, begab mich anschließend direkt in Reha. Das Ticken der Herzklappe ist anfangs gewöhnungsbedürftig, jmittlerweile vernehme ich sie nur bei kompletter Stille. Seit der OP bin ich nicht mehr umgefallen und kann weitestgehend normal leben. Bei Wetteränderung habe ich das Gefühl die Herzklappe zu spüren, dies äußert sich durch ein Druckgefühl, welches ich aber ertragen kann. Außer Marcumar nehme ich keine Medikamente ein.

Anonymer Gast

hallo, eine biologische Herzklappe ist viel verträglicher als eine mechanische Herzklappe und erfordert keine Dauerhafte Blutverdünnung. Ich bin der Meinung dass die Gesundheit vorgeht. Diese biologischen Klappen stammen von Rindern oder Schweinen. Ich bin auch sehr Tierlieb und konnte es mir nicht aussuchen. Die Ärzte haben das entschieden und ich bin froh darüber. Eines ist sicher, wegen mir musste dieses Tier nicht sterben.

Rolf Drewes Hinte

Die Frage ist, mit welcher Motivation Sie Vegetarier sind. Bedenken Sie, dass weder ein Tier für Sie stirbt, noch erhalten Sie eine Herzklappe vom Tier; sondern Material.

herr peter wiehe dedelstorf

hu u bin der pitt 65 jahre und habe seit einem jahr eine mechanischen klappenersatz bekommen. erst einmal finde ich deine einstellung super. eine mechanische klappe habe ich auch nur erst nach mehrmaliger nachfrage um aufklärung bekommen. ansonsten hätte ich automatisch eine biologische bekommen. bei mir war die entscheidung da einfach ,da ich auch noch nierentransplantiert bin und bei einer eventuel neuen dialysezeit die biologischen innerhalb von 1-3 jahren defekt sind. dafür hast du bei der mechanischen das nervige messen des INR Wertes min. einmal in der woche . ist aber auch wirklich wichtig und sollte immer zwischen 2 und 3 sein. viele liebe grüße pitt

Künstliche Klappen Bernhard Isenegger CH-Kriens

Ich habe nun ohne Probleme schon 36Jahre eine künstliche Mitralklappe. Es braucht aber Blutverdünnung, bei mir in Eigenregie

Frau Brunhilde Assenmacher 50321

In der Reha war das Befinden besser als zu Hause. Ich konnte locker 2000 Meter unbeschwerlich gehen. Jetzt habe ich niedrigen Blutdruck, Appetitlosigkeit, und bin Müde. Die biologische Mitralklappen OP ist gut verlaufen, aber ich hatte nie niedrigen Blutdruck und nun sind viele der Medikamente für niedrigen Blutdruck.

Thomas R. Saarland

Die ursprüngliche Diagnose Aortenklappeninsuffizienz war bei mir (m, 59) schon seit Jahren bekannt. Da sie asymptomatisch verlief (keine Leistungseinbußen, keine Luftnot, keine Ohnmacht) wurde ich jährlich untersucht. Die gemessenen Parameter (linksventrikuläre Ejektionsfraktion noch normal, aber abnehmend; Grenzwert des endsystolischen Diameterindex des linken Ventrikels überschritten) führten dann zur Empfehlung, die Aortenklappe jetzt zu rekonstruieren oder zu ersetzen. Sonstige Herzerkrankungen lagen nicht vor.
Eigentlich hatte ich die Hoffnung, dass ich mit dem Eingriff noch so lange warten könnte, bis die Entscheidung zwischen mechanischem Klappenersatz (bis 60) und biologischer Klappe (ab 65) nach den auch von der Herzstiftung veröffentlichten Empfehlungen eindeutiger zu treffen wäre. Ich konnte mich mit der lebenslänglichen Einnahme von Marcumar bei mechanischer Klappe nicht anfreunden. Nach einigen Wochen des Überlegens und Informierens erfolgte folgendes Procedere:
- Operation am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg im März 23 mit medianer Sternotomie
- Über eine Rekonstruktion kann erst während der OP entschieden werden. Sie war bei mir nicht möglich.
- Einsatz einer Bioklappe der neuesten Generation
Es folgte ein reibungsloser postoperativer Verlauf: Mobilisation ab dem zweiten postoperativen Tag, Entlassung nach Hause nach 5 Tagen, nach ein paar Wochen zu Hause schloss sich eine dreiwöchige Reha an (sehr zu empfehlen), Arbeitsunfähigkeit bis 3 Monate postoperativ. Dann war auch das Brustbein wieder stabil. Ich merke es nur noch beim starken Husten oder Niesen. Medikation: 3-4 Monate Blutverdünner (Clopidogrel), danach nicht mehr nötig, Betablocker noch bis Ende des Jahres, dann nochmal Kontrolle. Blutdruckwerte optimal. Körperliche Leistungsfähigkeit mindestens wie vor der OP, eher besser. Alle Parameter wieder im Normbereich (Stand Juli 23).
Ich möchte allen Mut machen, die eine solche OP vor sich haben. Es ist kein Spaziergang und danach ist man erst einmal sehr mitgenommen. Meine Fitness vor der OP (sportlich aktiv, Badminton, kein Leistungssport) haben den günstigen Verlauf sicher beeinflusst, aber es ist nie zu spät, mit Bewegung anzufangen. Eine stationäre Reha ist sehr zu empfehlen. Nur das Brustbein braucht eben ein paar Monate, aber es ist auszuhalten.
Der Zeitpunkt der Intervention war richtig gewählt. Der Herzmuskel hat sich nach wenigen Monaten mit der jetzt funktionierenden Klappe schon erholt. Die Entscheidung für die Bioklappe war von dem Gedanken an meine Lebensqualität in den nächsten 10-15 Jahren getragen. Nach Meinung meiner Ärzte könnte die Klappe auch wesentlich länger halten.

Rainer N. Buttenwiesen

Hey, Danke für die guten Infos. Ich bin 48, eine neue Klappe könnte bald notwendig sein. Ich bin bei den Bedingungen, auch für eine Bio Version. Ein guter Bekannter, hatte vor 10 Jahren eine bekommen, als er 50 war. Die ist bis heute, auch nach 10 Jahren noch tadellos lt. Kardiologe. Eine mechanische möchte ich vermeiden, da die negativen Punkte für mich als sensibler Mensch, was Geräusche betrifft und eine Einnahme von Macumar überwiegen.

Rainer N. Buttenwiesen

Hey, Danke für die guten Infos. Ich bin 48, eine neue Klappe könnte bald notwendig sein. Ich bin bei den Bedingungen, auch für eine Bio Version. Ein guter Bekannter, hatte vor 10 Jahren eine bekommen, als er 50 war. Die ist bis heute, auch nach 10 Jahren noch tadellos lt. Kardiologe. Eine mechanische möchte ich vermeiden, da die negativen Punkte für mich als sensibler Mensch, was Geräusche betrifft und eine Einnahme von Macumar überwiegen.

Rente Joachim Nowaczyk Berlin

Festgestellt wurde, dass die linke Herzklappe nur zwei "Vertiele" hat und gleichzeitig eine Stenose vorlag. Also,OP - am offenen Herzen in der Charitee Berlin! Alles gut verlaufen. Hatte danach lange unter Athemnot gelitten. Nach der OP und das hatte ich vorher nicht,
schlafe ich nur 3 oder 3.5 Std. in der Nacht. Ich liege dann still im Bett, kann natürlich nicht aufstehen, meine Frau liegt neben mir. Dafür fallen mir abends beim Fernsehen regelmäßig die Augen zu. Aber durch den wenigen Schlaf werde ich dicker. Liegt das an den Medikamenten? Bleibt das jetzt bis zum ENDE? P.S. Leider lässt sich das Fenster nicht weiter aufziehen!

Deutsche Herzstiftung

Hallo Frau Nowaczyk,

vielen Dank für Ihren persönlichen Erfahrungsbericht und medizinische Anfrage. Ihre Gesundheit liegt uns sehr am Herzen, und wir schätzen Ihr Vertrauen in unsere Expertise.

An dieser Stelle möchten wir Sie jedoch darauf hinweisen, dass unsere Herzexperten individuelle medizinische Fragen an dieser Stelle nicht beantworten können.

Wir möchten Sie ermutigen, Ihre Frage gerne an unsere Sprechstunde (sprechstunde@herzstiftung.de) zu senden. Dort steht Ihnen unser engagiertes Team zur Verfügung und wird sich bemühen, Ihnen so schnell wie möglich zu antworten. Wir möchten Ihnen versichern, dass wir Ihre Anfrage mit der gebotenen Sorgfalt und Aufmerksamkeit behandeln werden.

Wir danken Ihnen nochmals für Ihr Verständnis und freuen uns darauf, Ihnen in der Sprechstunde weiterhelfen zu können.

Ihre Deutsche Herzstiftung

Clemens Willeke Hürth

Mir fallen beim TV auch immer nach kurzer Zeit die Augen zu und kann kaum eine Sendung nach 20 h komplett durchschauen, oft auch nicht mal halbstündige Nachrichtensendung ab 21.45 h zB. Grund dafür mir unklar, da mein Herz nach rep. der Mitralklappe eigentlich normal wieder arbeitet und ich auch keine Medikamente nehme.
(Habe ferner nach über 3 Jahren immer noch Brust-Probleme re mit Anspannungen und Druck, wohl chronisch. )

Gehe nicht zum Arzt und bleibe gesund! Bernd Schubert Kranichfeld

Herzklappen Op ohne Symptomatik durchgeführt, bei Rehabilitation festgestellt, Herzklappe undicht! Seit dem Symptomatik vorhanden, folge OP am 27.6. .
Diesen Fehler macht man nur einmal. Sollte es wieder nicht funktionieren, Ende .

Anonymer Gast

Wo sind Sie operiert worden?

Janine Meineker Herford

Hallo ! Ich hoffe mir kann jemand die angst nehmen und helfen
Meine mama (61) ist am Montag am offenen Herzen operiert worden. Durch eine Bakterielle infektion haben sich Bakterien an der Mitralklappe festgesetzt. Diese musste in der op erneuert werden. Die op samt Einsatz von Herz Lungen Maschine verlief soweit ohne Komplikationen
Aber seit gestern morgen ist sie noch immer schläfrig, total durcheinander, erkennt mich nicht mehr, sagt in klaren Momenten Ja wenn ich frage ob sie weiß wer ich bin , aber wenn ich dann nach meinem namen fragen will weiß sie keine antwort
Vitalwerte alle super ! Sie zuckt bzw zittert mit Händen, ihre Füße bewegen sich und sie hat zucken am Mund. Was zum teufel ist das ? Hat sie einen Hirnschaden erlitten ? Kennt genau diesen zustand jemand ?! Ich bin mit den nerven fertig vor Angst um Mama
Vielen lieben herzlichen Dank im voraus für die Antworten
Sie liegt im Herz und Diabetes Zentrum nrw in Bad Oeynhausen
Hat Blutdruck, Diabetes typ 2 und hat wochen vor op schon einiges an Antibiotika bekommen uns schmerzmittel wegen rheuma

Barbara Antonicek Wien

das wird schon wieder, ich hab nach meiner 1 Herzklappenoperation 6 Monate warten müssen, bis ich wieder halbwegs fit bin, nach 1 Jahr konnte ich wieder alles und mehr unternehmen. Und jetzt hab ich die 2 Klappenoperation hinter mir. Nach 3 Monaten bin ich immer noch sehr erschöpft. Und ich hatte eine schwere OP hinter mir. Ich bin zuversichtlich, dass das bei mir wieder wird. Laut meinen Ärzten ist alles ok.

Frau G. Schenk Nürnberg

Hallo Frau Meinecker, wie geht es denn Ihrer Mutter inzwischen nach der großen Herzklappen OP? Ich hoffe besser als vorher!
Auch bei mir (wbl., 77 Jahre) steht eine Aortenklappen OP mit öffnen des Brustkorbes an. Ich bin noch sehr am Zweifeln ob ich mich wirklich dafür entscheiden soll.
Wo wurde Ihre Mutter denn operiert und wie geht es ihr heute. Würde sie sich im Nachhinein wieder für die OP enscheiden?
Ich freue mich auf Ihre Antwort!

Sabine Alter Berlin

Hi Janine,
Deiner Mom geht´s hoffentlich schon besser.
Vielleicht hilft Dir das zu lesen...

https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/patienten-und-besucher/experten…

Herz OP ging schief Sabine Müller München

Mein Schwager (M14) hat seit Geburt an einem Herz Fehler. Die Hauptschlagader vom Herzen zur Lunge hat gefehlt. Die erste große OP hatte er als Baby und die zweite als 3 jähriger nun hatte er seine letzte große OP wo die Hauptschlagader zum letzten Mal getauscht werden musste. Er wurde um 10 Uhr in der Früh in Narkose gelegt aber erst um 13 Uhr operiert weil eine Not OP dazwischen kam jetzt meine erste Frage ist es ok ihn so lange in Narkose zu lassen bis er operiert wird? Die OP ging dann 13 Stunden weil es angeblich alles sehr vernarbt war innen drin. Er musste dann ins Künstliche Koma gelegt werden weil sein Herz und seine Lunge nicht mehr so richtig gearbeitet haben und ein Nieren Problem ist mit aufgetreten und er musste Spender Blut bekommen weil er so viel Blut verloren hat. 3 Tage sah es schlecht um ihn aus am 4 Tag haben dann sein Herz und seine Lunge wieder selber gearbeitet und am Tag drauf wollten die Ärzte ihn wieder zunähen die OP sollte 2 Stunden dauern aber hat dann 6 Stunden gedauert weil die Ecmo Maschine schwer weg zu machen was und seine Venen mussten aufgesprengt werden. Nach der OP war alles in Ordnung aber die hätten ihn in 6-8 Wochen wieder operieren müssen weil die Ärzte seine Herzklappe verletzt haben. Am nächsten Tag musste er in seinem Zimmer Not operiert werden weil die Ecmo Maschine doch wieder angeschlossen werden musste aber diese OP hat er leider nicht geschafft weil seine Leber versagt hat und er als Hirntod erklärt worden ist. Jetzt meine letzte Frage hätte er das überleben können haben die Ärzte da viele Fehler gemacht? Ich kann nicht aufhören daran zu denken weil er erst 14 war und die Trauer sehr groß ist weil er seitdem er ein Baby ist ein Kämpfer war und noch sein ganzes Leben vor sich hatte.
Lg

Deutsche Herzstiftung

Liebe Frau Müller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zuerst einmal möchten wir Ihnen unser herzlichstes Beileid aussprechen. Haben Sie aber bitte Verständnis, dass wir im Rahmen unserer Arbeit als Patientenorganisation keine gutachterliche Stellungnahme abgeben können. Unabhängig davon ist eine Einschätzung, ob bei der Behandlung Ihres Schwagers ein Fehler unterlaufen ist, nur anhand der von Ihnen dargestellten Situation, nicht möglich. Gerne können Sie sich aber für weitere Fragen an die Kinderherzstiftung (E-Mail: kinderherzstiftung@herzstiftung.de) wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Deutsche Herzstiftung

Manfred Hilpert Münchsmünster

Bei mir, (M, 58 Jahre) wurde am 03.2.2023 im Deutschen Herzzentrum München eine Re-OP der Mitralklappe durchgeführt. Vorweg, die Operation ist sehr gut verlaufen. Hatte das Angebot vorher genutzt und ware auf einem Vortrag, den das DHZM angeboten hatte. Es waren ein Professor und der Leiter der Station anwesend und haben über die möglichen Operationen informiert. Im Anschluss war eine offene Fragerunde angesetzt. Bei diesem Vortrag wurde mir schon die erste Angst bzw. Bedenken genommen, sehr gut erklärt und auf die Fragen eingegangen. Wer die Möglichkeit hat sollte diese Veranstaltung besuchen, Termin hatte ich vom DHZM mit meinem OP-Termin zugesandt bekommen. Am 02.02.23 gings dann in der Früh schon los, einchecken, Zimmer beziehen - wobei das noch nicht das endgültige Zimmer war und dann OP Durchsprache mit dem Professor, anschließend noch ein paar Untersuchungen und Vorstellung der Narkoseärztin. Am Vortag der OP bekam ich eine Beruhigungstablette, ich habe bis zur OP nichts mehr richtig mitbekommen. Nach der OP war ich noch einen Tag auf der Intensivstation untergebracht und im Anschluss auf mein Zimmer gebracht. Hatte in der Zeit doch ein paar Tabletten und Infusionen bekommen, Schmerzen waren relativ gering da ich minimalinvasiv Operiert wurde. Ein paar Tage danach war ich nachts ein bisschen im Delirium, war anscheinend in der Lüneburger Heide (so muss es sich anfühlen wenn man Drogen nimmt???) Tinitus und Hubschraubergeräusche waren auch noch begleitend dabei. Nach absetzen der Medikamente war das wieder verschwunden. Ich durfte nach einer Woche wieder nach Hause, zwei Wochen später gings zur Reha nach Bad Tölz, sehr nette und kompetente Ärzte und Pflegepersonal, das Haus und das Essen waren nicht so der Hit. Ich war nach der Reha relativ fit, nur die letzten Tage habe ich starken Schwindel, beim Treppensteigen fehlt mir noch die Luft, spazieren gehen funktioniert schon wieder 4-5 km kein Problem. Ich hoffe dass sich das mit dem Schwindel, nach absetzten der noch benötigten Tabletten wieder gibt. Im Moment noch Marcumar, Bisoprolol, Amiodaron. Marcumar darf ich ab Mai absetzen. Allen die meine Erfahrung lesen wünsche ich viel Glück bei der OP und alles Gute. Ach ja, nicht im Internet zu viel nachschauen, bringt nur Unruhe und Angst. Was ich noch los werden möchte ist ein großer Dank an die Ärzte, das Pflegepersonal des DHZM, den Ärzten und Pflegepersonal der Reha-Klinik in Bad Tölz an meinem Kardiologen aus dem Internistischem Zentrum in Eichstätt und meiner Hausärztin. Vielleicht hat das mit dem Schwindel auch schon jemand gehabt und kann mir darauf eine Rückinfo geben. Viele Grüße manfred

Nicole Alemann Korschenbroich

Hallo,
Ich bin vor 6 Jahren operiert worden , rekonstruierten Mitralkkappe!
Seitdem habe ich Schwindel und ich weis wirklich nicht mehr was ich machen soll! Alle Ärzte sind überfragt gibt sich keiner Mühe! Aber vor der OP hatte ich nie Schwindel, sogar Bisoprolol habe ich abgesetzt aber alles geblieben, auch manchmal die Brustkorbschmerzen!
Aber am Herzen ist alles ok

Herzklappe Gudrun Weiß Lechbruck am See

Vielen Dank für den tollen Bericht hst mir Mut gemacht ich bon nämlich ende Februar 2024 dran mit der gleiche OP bin 73Jahre alt und hoffe dass alles gut geht.

Re-OP Mitralklappe Harald Bechtle Tübingen

Bei mir, (M, 60 Jahre) wurde am 27.2.2023 im Deutschen Herzzentrum München eine Re-OP der Mitralklappe durchgeführt. Die erste OP fand in der Sana in Stuttgart statt und war recht umfangreich. MKR, Ablation, Schließen des Vorhofohrs und schließen einer Koronarfistel. Leider hat die MKR nicht funktioniert, der eingesetzte Ring war zu klein und die Fäden sind wieder abgerissen. Deshalb stand eine zweite OP an. Leider ging bei der ersten OP auch sonst noch Einiges schief: ein grauenhaftes erstes Team auf der Intensivstation, insgesamt 3 Tage Intensivstation mit starkem Delir und eine bei der OP erlittene Verbrennung am Steiß, die standhaft als Lagerungsschaden bezeichnet wurde.

Wegen dieser schlechten Erfahrungen war meine Motivation für die zweite OP niedrig, die Angst, dass sich das wiederholen könnte, sehr hoch. Zum Glück konnte ich im HZM mit Anästhesisten und einer Seelsorgerin sehr gute Gespräche führen, die mich einigermaßen beruhigen konnten.
Da bei der Ultraschall Untersuchung festgestellt wurde, dass die Aortenklappe auch mittelgradig undicht ist, ein leichtes Aneurysma 4,6 besteht, und auch die Trikuspidal Klappe leichte Undichtigkeiten aufweist, wurde mein angesetzter OP Termin um 3 Wochen verschoben, um das passende Team verfügbar zu haben. Das war erstmal sehr nervenaufreibend, hat sich aber jetzt im Nachhinein als absolut richtig erwiesen und zeugt für mich von der Gründlichkeit mit der das HZM arbeitet.
Schließlich wurde doch nur die Mitralklappe durch eine biologische Klappe ersetzt.

Nach der OP in München ging es mir jetzt schnell besser, nur einen Tag auf der Intensivstation und dann wieder zurück auf die Normalstation. Bin gleich am ersten Tag auf der Normalstation (mit Hilfe) aufgestanden, nur ganz wenig Delir, ich habe mich schnell besser gefühlt, bin schon am 4. Tag nach der OP mit einem Mitpatienten im Garten spazieren gegangen. Ich kann das HZM uneingeschränkt empfehlen.

Faruk Ekmekci Duisburg - Fahrn

Ich hatte einen Angeborenen Herzklappenfehler, bei der nur 2 Taschen der Aortenklappe vollkommen ausgebildetet waren.
Mit 11 Jahren wurde dieser rekonstruiert und hat bis zu meinem 26. Lebensjahr seine Arbeit gemacht. Es hatte sich eine Aortenklappen Insuffizienz und dadurch eine Aortenklappenstenose entwickelt.
Symptome waren lediglich unter Belastung spürbar.
Im Januar 2023 wurde nun eine mechanische Klappe implantiert.
Beide male habe ich eine Sternotomie bekommen.
Es klingt alles zwar sehr Hart aber ich kann nur den Mut machen nach der Operation habe ich keinerlei Schmerzen in der Brust gehabt.
Es ist nur ein kleiner Druck c.a 4-5 Tage nach der OP zu verspüren aber nichts was jetzt stark stört.

Die Herzklappen Ops sind mittlerweile zu einem Routine Eingriff geworden daher meine Empfehlung : Motivation sehr hoch halten und Entspannt angehen.

Anonymer Gast

Hallo Faruk,
ich hoffe, mit der Klappe läuft nach wie vor alles. Ich bin 21 und habe 2015 eine dezellularisierte Aortenklappe bekommen, brauche jetzt aber eine neue. Hast du mit der mechanischen Klappe neben der Einnahme von Marcumar noch andere Einschränkungen im Alltag? Gibt es irgendeinen Sport, den du aufgrund der Belastung mit deiner Klappe nicht machen kannst? Und wurde dir irgendetwas gesagt bezüglich der Lebensdauer deiner Klappe? Wenn es irgendwie geht, würde ich nämlich danach gerne nie wieder am Herzen operiert werden und wieder wie früher meinem Sport nachgehen können. Dein Feedback würde mir sehr weiterhelfen, da für mich aktuell echt noch ungewiss ist, für welchen Klappenersatz ich mich als nächstes entscheide.
Mit besten Grüßen und Gute, Lorenz

Rosmarie Kapferer Axams

Mir wurde am 2.7.2014 in Innsbruck eine Mitralklappe aus Kunststoff eingesetzt. Eine Zweite wurde repariert. Es geht mir gut. Nur eines stoert mich sehr. Seitdem kommen bei mir unkontrolliert Toene heraus. Es tut nicht weh, aber es ist sehr unangenehm.

Aortenklappenersatz Dirk Dautzenberg Viersen

Hallo, ich bin Dirk, 59 Jahre alt.
Im Alter von ca. 32 Jahren wurde bei mir eine defekte Aortenklappe diagnostiziert, die ich, mir bis dahin unbekannt, von Geburt an hatte. Von nun an stand ich in regelmäßigen Abständen unter Beobachtung bei meinem Hausarzt und Kardiologen.
September 2020 war es dann soweit. Der Kardiologe kam bei der Echokartographie zu dem Ergebnis, dass die zunehmende Verkalkung der Klappe nun soweit fortgeschritten ist, dass die Aortenklappenstenose als hochgradig einzustufen ist. Es sei nun langsam an einen Ersatz zu denken. Da ich trotz allem noch keine großartigen Einschränkungen in meinem Leben feststellte, beschlossen wir nun gemeinsam die Sachlage in 6 Monate erneut zu beleuchten. So zog sich der Prozess noch einmal bis März 2022 hin bevor die Entscheidung fiel, nun gehe ich die OP an.
Darauf folgten Voruntersuchungen und Terminabsprachen mit dem Krankenhaus welches den Eingriff vornahm. In meinem Fall war es das Helios Klinikum Krefeld. Im Vorfeld, also seit Sep. ’20, habe ich mir natürlich auch große Gedanken über das Bevorstehende gemacht. Kardiologen, ich habe mehrere befragt, haben mir die verschiedenen Möglichkeiten des Aortenklappenersatzes aufgezeigt und jeder hat mir auch die Notwendigkeit der OP bestätigt. Dies, auch Infos der Herzstiftung und nicht zuletzt die Berichte hier von Betroffenen haben mir viel Zuversicht gegeben.

Anfang Oktober 2022 war es dann soweit. Nach einem Gespräch im KKH mit Prof. Dr. med. Schmid war die Entscheidung schnell in Richtung Bioprothese gefallen. Herr Dr. Schmid hat den Klappenersatz minimalinvasiv bei mir platziert. Hierfür bin ich ihm und Allen die daran mit gewirkt haben sehr dankbar! Nach der OP setzte die Erholung sehr schnell ein, eigentlich für mich unfassbar. Bereits am Tag nach der OP auf der Intensivstation stand ich mit Hilfe des Pflegepersonals neben dem Bett. Als dann auf der Normalstation meine „Mobilität“ wieder hergestellt war, bin ich über die Station gelaufen, kurz darauf am Aufzug vorbei und habe die Treppen stattdessen genutzt. Das Schwester-/Pflegerteam war unermüdlich im Einsatz um uns Patienten Gutes zutun, da kann ich nur den Hut vor ziehen.
Das letzte Stück Selbstvertrauen an meine neue Situation und eine weitere Fitnesssteigerung konnte ich in der AHB im Herzpark Mönchengladbach erlangen.
Denke, man kann meinen Worten entnehmen, dass ich mit dem ganzen Prozess des Aortenklappenersatzes sehr zufrieden bin. So kann es gerne weitergehen!

Asta Hamburg

Danke! das macht mir Mut

Zita Würselen

Hallo Dirk, danke für Deinen ausführlichen Bericht. Ich bin 57 Jahre alt und auch bei mir steht ein Aortenklappenersatz (bei bikuspiter Aortenklappte 2 statt 3) an. Ich tendiere auch zu einer biologischen Klappe. Was heißt bei Dir, minimalinvasiver Eingriff? VG Zita

Herr Klaus Kwiatkowski Bildstock

Werte Patienten,
nach vielen grossen Eingriffen am Herz der Aorta oder den Herzkranzgefäßen, wenn man Gerinnungshemmer nehmen soll/muss gibt es die "Selbstkontrolle zur Gerinnung"
des Blutes mittes kleinem Gerät und Teststreifen. Kleine Zuzahlung für die Teststreifen das Testgerät wird frei gestellt v.d. Krankenkasse. Mit guter Selbstveranwortung und
Kontrolle des eigenen Körpers (Blutgerinnungs-Zeit) wird man und bleibt auch mobil- für alle großen Reisen rund um die Welt. Weniger Abhängigkeit von Arzt- u. Apotheken
Gerinnungstests folgen dem. Ich mache das seit mehr als 20 Jahren. Bleiben Sie gesund
K.K

Patrick Ulrich Esslingen

Vielen Dank für den Kommentar. Man liest fast nur noch Bioherzklappen . Ich bin 59 Jahre und mir wäre eine Mechanische Aortenklappe fast lieber. Muss mich in nächster Zeit entscheiden. Die Klinik in der ich Operiert werde setzt auch Patienten unter 60 meistens Bioklappen ein . Mir fällt die Entscheidung so schwer dadurch. Jetzt warte ich mal das Op Gespräch ab . Wenn mann ein Leben lang Marcumar nimmt muss die Leber auch so lange gesund sein.

Chirurgischer Aortenklappenersatz Anonym Anonym München

Hallo.
Es geht um meine Mutter.
Sie ist 60 Jahre alt und liegt gerade auf der Intensivstation.
Sie hatte eine hochgradige Aortenklappenstenose und wurde am 19.01. operiert. Sie hat eine mechanische Herzklappe bekommen über die Brustöffnung Ca. 6 cm Schnitt.
Laut Aussagen der Ärzte ist die OP sehr gut verlaufen. Am zweiten Tag hatte sie Herzrhythmusstörungen weswegen sie eine Kardioversion erhalten hat und wieder eine kurze Narkose bekam. Heute wurde ein Pleurapunktat gemacht , da sich Wasser in der Lunge angesammelt hat. Sie ist sehr schläfrig und kaum wach. Die Ärzte sagen das ist alles normal das komm bei 80% der Patienten nach den OP‘s vor.
Wir machen uns sehr große Sorgen.
Hatte jemand auch so einen ähnlichen Verlauf?
Ich wäre sehr dankbar über ein paar Antworten.

Danke vorab

Hannah Greis Siegen

Hallo, meinem Vater geht es gerade genauso. Exakt die gleichen Symptome. Können Sie mir sagen, wie es weiter ging? Wir machen uns auch etwas Sorgen und würden uns freuen, wenn wir von Angehörigen, eine Info bekommen.

Tino Laubenstein Pirna

Hallo,

ich hatte 2008 einen Autounfall und bei den Untersuchungen wurde im Ultraschall gesehen, das meine Herzklappe nicht mehr richtig schließt, was aber nicht so schlimm sei, habe jeder 2..
Im Herbst 2013 bemerkte ich, das meine Leistung im Fitnesscenter an den Geräten nachließ! Ich fühlte mich immer schwächer, auch Mental. Das schob ich auf den Streß auf Arbeit, konnte aber bald nicht mehr! Ich fand eine Ärztin in der Charitee', holte mir einen Termin in der dortigen Psychosomatik.
Dort stellte man sehr schnell fest, das meine Mitralklappe defekt ist.
Damals war das für mich wie ein Todesurteil!
Ich (Maurer)habe nicht mehr geschlafen! 8 Wochen bis zur Op und Nachts' höchstens 2h geschlafen.
Meine Exfrau (Krankenschwester) hatte das damals nicht nachvollziehen können.
Ich war so verzweifelt, da eine Herzop bevorstand, eine Herzop bei mir👀! Ich war fix und fertig, habe mir Hilfe bei einer Phsychologenpraxis geholt und damals noch Glück gehabt, sofort genommen zu werden!
Ich hatte das Glück in der Rhön in eine Herzklinik zu kommen .
In Berlin sagte man mir, es werde Material vom Schwein genommen, vom Schwein👀🐖!

In dieser Klinik (Rhön) wolle man versuchen, das Ganze mit eigenem Gewebe Minimalinvasiv zu reparieren! Wow!

Aber,
sollte dies wegen zu vielen Verwachsungen nicht möglich sein, nehme man da Material vom Rind👀🙈🐄!

Das war schon sehr Gewöhnungsbedürftig!

Naja, die Op stand an und als ich so langsam wieder zu mir kam schrien alle Tooor!
WM 2014 Deutschland gegen USA...
Mir war das ziemlich egal in dem Moment!
Was mir nicht egal war, habe ich eine lange Narbe am Brustkorb, oder ging das mit dem Minimalinvasiv! Es hat geklappt, nach 2 Tagen konnte ich schon aufstehen und im August waren wir schon leicht wandern!
Meinen Job konnte ich leider nicht mehr ausüben, habs probiert! Meine Ehe ging den Bach runter und ich war 2 Jahre später aus dem Haus raus!

Aber
ich bin heute ein anderer Mensch! Solch eine kleine Herzop würde mich heute nicht mehr aus der Bahn werfen!
Es ging aber so ziemlich jedem so wie mir in der Klinik, nur waren die Ehepartner wohl etwas anders drauf.

Drum, was du nicht ändern kannst, mußt du annehmen!
Ein Arzt in der Rhön hat mal zu mir gesagt, Sie haben sich das kleinste Übel in einem Korb voller Herzkrankheiten herausgesucht und Recht hat er gehabt!

Nata Sinic Neuruppin

Es ist schon 1,5 Jahre hier seit ich einen Herzklappenersatz bekommen, leider bin immer noch nicht belastbar, nach kurzem Spazieren bin schnell müde,Beine sind „weich“ und ich brauche eine lange Pause bis es wieder besser wird! Ein Aufstieg auf der 3 Etage ist große Herausforderung! Bin 64 Jahre alt und vor der OP war ziemlich sportlich! Es ist bei allen so? Die Ärzte finden nichts :( Bin dankbar für Ihre Meinung! LG Nata

Anonymer Gast

Hallo,
ich wurde 2019 mit 62 Jahren minimalinvasiv an der Aortenklappe operiert. 7 Wochen nach der OP bin ich wieder zu 100% im Job tätig. Meine Radtouren schwanken sonntäglich zwischen 60-160 km, auch mal über 200 km. Im 1wöchigen Ostsee Radurlaub kommen zwischen 600-800 km zusammen. Mir geht es also nach der OP und den dann sonntäglichen Radtouren sehr viel besser als vorher.
LG Klaus

Andrea Alt M

Mein Name ist Andrea,ich bin 62 Jahre alt und 2015 Reanimiert worden.Gut das ich nicht wusste wie viele eine solche Maßnahme nicht über leben.Ich hätte großes Glück und bekam 2 Stents,plus PCI Stemi ,da wird das Herz wieder in den Takt gebracht und Gefäße geweitet .2000 bekam ich einen Defi und jetzt die neue Mitralklappe.2011 hätte mir bereits ein Kardiologe gesagt die Klappe ist nicht ganz dicht.Ich hätte sehr viel und große Angst vor der OP.Nach einer Woche bin ich aus dem Herzzentrum Leipzig schon entlassen worden.Die Angst ist verständlich,aber unnötig.

minimalinvasive Rekonstruktion der Mitralklappe R. M. Hamburg

Ich (32 Jahre, weiblich) wurde vor drei Monaten operiert. Die Diagnose lautete hochgradige Mitralklappeninsuffizienz. Subjektiv spürte ich davon nichts. Bis zuletzt habe ich aktiv Laufsport betrieben. Die Diagnose war ein Schock, da sich der Verlauf so rapide verschlechterte. (Seit 2007 war ein Mitralklappenprolaps durch Zufallsbefund bekannt und wurde jährlich kontrolliert)

Leider machte ich vor der Op den Fehler und googelte viel im Internet. Dementsprechend war die Angst sehr groß und ich konnte monatelang nicht mehr richtig schlafen. Aber am schlimmsten war es für mich, im Vorfeld eine Entscheidung treffen zu müssen, welche Ersatzklappe (ob biologisch oder künstlich) ich in Erwägung ziehen würde, sollte eine Rekonstruktion nicht gelingen. Von jetzt auf gleich musste ich mich für oder gegen eine Familienplanung entscheiden, was mich sehr belastete.
Glücklicherweise ist die Rekonstruktion der Mitralklappe erfolgreich gelungen. Es wurde ein kleiner Kunststoffring eingenäht, sodass die Klappe wieder vollständig schließt. Die Zeit auf der Intensivstation übersteht man auch irgendwie. Alle waren sehr nett und wenn ich Schmerzen hatte oder erbrechen musste, war immer sofort jemand da. Das Ziehen des ZFK, der Drainage, externer Herzschrittmacher, empfand ich als nicht so schlimm wie befürchtet. Die Schmerzen nach der OP sind nicht zu unterschätzen. Es wird aber von Tag zu Tag besser. Die ersten Tage war ich noch sehr kurzatmig, habe mein Herz sehr stark schlagen gespürt und jeder Schritt war einfach nur anstrengend. Seit der Operation habe ich regelmäßig mit Sehstörungen zu tun. Manchmal mehrmals am Tag. Warum das so ist, konnte mir bisher leider niemand sagen.

Vier Wochen war ich in der AHB, die mich wirklich nach vorne gebracht hat. Inzwischen kann ich schon fast 3 km walken, bekomme besser Luft und das Herz schlägt ruhig. Beim Treppensteigen, und allgemeiner Haushaltstätigkeiten habe ich allerdings noch Schwierigkeiten. Oft muss ich Pause machen, weil die Luft fehlt oder mir schwindelig ist.

Durch die Einnahme von Betablocker ist mein Blutdruck momentan noch künstlich nach unten gefahren. Darüber hinaus muss ich noch Marcumar einnehmen. Bis ich wieder so richtig fit sein werde, werden wohl noch einige Monate vergehen, aber ich bin zunächst erst einmal froh, dass ich alles soweit gut überstanden habe.
Die Schmerzen sind inzwischen fast weg. An den Narben ist noch alles taub.

Wenn ich mich mal übernehme, meldet sich mein Körper bei mir, sodass ich mich dann
auf´s Sofa lege und wieder ausruhe.

Anonymer Gast

Ganz zufällig bin ich hier gelandet ich hatte vor exakt 8 Wochen in Bad Rothenfelde auch diese OP...Mir geht es nach so kurzer Zeit den Umständen entsprechend, ich bin 67 Jahre, lebe in einer Oberwohnung allein und bin mir unsicher, ob ich meinem Körper schon zu viel zumute. Werde wahrscheinlich viel Geduld haben müssen...Würde mich gern mit Betroffene austauschen..

den Ärzten bin ich sehr dankbar, dass diese OP heutzutage möglich ist und nach ihren Aussagen eigentlich optimal verlief.....Herzlichen Dank dafür..

Daniela F. Stuttgart

Hallo, ich hatte die gleiche OP mit 41 (ist jetzt 1 Jahr her). Das mit den Sehstörungen hatte ich auch (wie kleine Blitze im Sehfeld die sich dann für eine gewisse Zeit über das ganze Auge zogen). Mir konnte dazu auch niemand weiterhelfen aber ich bin mir sicher es kam von den ganzen Medikamenten die man ja anfangs noch nehmen muss. Es ist dann nämlich irgendwann (ca halbes Jahr) von alleine verschwunden

Ulrich Aumann Magdeburg

Mit den Sehstörungen hätte eine Idee, schon nach der Herzkatheteruntersuchung hatte ich den ganzen Tag Flimmerskotome. Ich denke, das liegt am Kontrastmittel Jod. Nach der Klappenrekonstruktion erhalte ich ein Medikament gegen Herzrhythmusstörungen, das hochgradig Jod enthält. Jetzt treten wieder vermehrt Skotome auf.

Frau Martina Driftmeyer Hasbergen

Hallo, ich bin 45 Jahre alt und bin vor 6,5 Wochen in Bad Rothenfelde operiert worden.
Ich habe eine rekonstruiere Mitralklappe mit einem Ring bekommen. Der Eingriff wurde ebenfalls mit der minimalinversive Methode durchgeführt.
Nach der Reha bin ich jetzt Zuhause.
Ich habe ebenfalls oft Schwindel, nehme Betablocker u Asprin.
Leider habe ich oft Schmerzen im Brustkorb rechts.
Das liegt sicherlich an den Eingriff u der Nerven.
Viele Grüße Martina

Regina Frank Kirchheim

Hallo. Mein Name ist Regina Frank. Ich werde übernächste Woche operiert. Aortenklappenstenose hochgradig. Operiert wird am offenen Herzen.

Holger Gilbricht Radegast

Ich habe mich am 10.08.22 an meiner undichten Aortenklappe in Homburg operieren lassen. Die Herzklappe wurde erfolgreich rekonstruiert. Im Vorfeld hatte ich starke Bedenken hinsichtlich der kompletten Öffnung des Brustkobes. Ich wurde seitens der Herzklinik sehr gut über den Unterschied zwischen einem minimalinvasiven Eingriff und der kompletten Öffnung aufgeklärt. Jetzt nach 3 Monaten bin ich wieder voll leistungsfähig und würde die komplette Offnung des Brustkorbes immer wieder favorisieren. Ich bin am 6. Tag entlassen wurden. Hier könnte ich empfehlen, mindestens 14 Tage im KH zu bleiben, da ich im Anschluss nach Entlassung mit Vorhofflimmern zu tun hatte,so dass ich dann hier zu hause mehrfach nochmal ins KH musste. Dazu kam auch noch ein Höhrsturz. Alles hat sich wieder gegeben aber die Empfehlung ist eben, länger in dem KH zu bleiben wo die OP durchgeführt wurde.

Herr hans timm Bad oldesloe

Hallo, ich wuerde gerne wissen, warum die Eroeffnung des Brustkorbs ihre favorisierende Methode war und warum ggfls. die Aerzte es genauso sehen?? LG

Jörg Löffler Gera

2006 wurde mir in München Großhadern die Aortenklappen durch einen Homograf ersetzt (Stenose). Der Bericht von der Op ist auf der Kommentarseite der Herzstiftung zu finden. Diese Klappe funktionierte über 16 Jahre. Leider verstärkte sich aber in den letzten 2 Jahren die Insuffizienz des Homograf, zuletzt auf fast 40%. So war eine Re-Operation dringend angesagt. Und so fuhr ich wieder nach München und nach mehreren Untersuchungen fand das Herzteam aus Herzchirurgen und Kardiologen, die TAVI Op ist auf Grund meines Alters (77 Jahre) die optimale Variante der Re-Op. Am 16.09.2022 wurde mir in einer fast 2 Stunden Op eine neue Aortenklappe über die Leiste implantiert. Es ist eine Sapien3 Klappe. Das Ergebnis, die TAVI Klappe ist 100% dicht, keine Insuffizienz mehr, muss kein Blutverdünner nehmen nur einmal am Tag 1 Tablette ASS100. Da der Kardiologe sein Handwerk hervorragend ausgeführt hat, musste mir in der Op kein Herzschrittmacher eingesetzt werden und am 2. Tag konnte ich schon wieder auf der Besucherstraße des LMU Klinikum spazieren gehen. Durch die TAVI Op bin ich zum dritten Mal geboren wurden. Ich bin sehr dankbar und kann nur raten sich einen erfahrenen Operateur und Klinik zu suchen. Dann gibt es auch bei so einer anspruchvollen Op keinen Stress.

Bernd Mazatis Mühldorf am Inn

Ich habe im November 2018 eine neue biologische Aortenklappe bekommen obwohl genug Zeit bis zum OP-Termin war hat man mich nicht richtig über diese OP aufgeklärt denn Ich hatte in der Reha schon das Gefühl das mit meiner Seele etwas nicht stimmt.Da ich vor der OP regelmässig meditierte wollte ich das nach der OP auch machen um mich von den Strapazen der OP zu erholen doch das ging nicht mehr selbst 4 Jahre danach auch auch habe ich ständig ohne Grund weinen müssen, beim Essen im Gespräch mit anderen ich musste plötzlich weinen das hat sich nach ein paar Wochen Gott sei Dank gelegt. Kann aber heute noch nicht selbst mit Freunden darüber sprechen ohne das mir im Gespräch die Tränen kommen.Meine Bitte an alle Ärzte KLÄRT die Patienten besser auf den dieser Zustand ist alles andere als schön.Ich bitte die Ärzte sich einmal zu überlegen was bei dieser OP passiert, Ihr schneidet nicht nur den Körper auf,Ihr schneidet auch die SEELE auf und macht Sie kaputt diesen Seelenschaden kann man meines Erachtens nur selber reparieren mit liebe zu sich selbst und zu versuchen wieder in sein SELBST zu kommen.Ich möchte abschließend noch sagen das ich in einem sehr guten Krankenhaus mit hervorragenden Ärzten und Pflegepersonal war die einen tollen Job gemacht haben.Danke Bernd Mazatis

Fr Jutta Wika von Czarnowski Hundsangen

Hallo Bernd , bin 61 und Vegetarier und sehr tierlieb , ich werde mich nicht für die biologische entscheiden weil ich große bedenken habe sie aus diesem Grund anzustoßen! Ich habe ich einer medizinischen Fachzeitschrift gelesen , das es zu Depressionen kommen kann , gegen sie zur Therapie wenn möglich , dringend notwendig! Es ist nicht zu spaßen , ich wünsche ihnen alles gute , mfg Jutta

Frau Anna Anita Söhngen Rheinbach

Vor ca 11 Jahren habe ich mich für eine Bio Aortenklappe entschieden. Damals wurde mir u.a. versichert, das bei mir noch einmal eine Aortenklappenop, wenn nötig, möglich ist.
Jetzt zeigt sich, das nachdem nach 10 Jahren eine Verkalkung, die sich recht zügig in eine jetzt jederzeit in eine lebensbedrohliche Situation verändert, dieses wohl recht schwierig gestaltet.
.. wohl erst möglich ist, wenn die Symptome schon recht stark ausgeprägt sind u mein Leben stark beeinträchtigen.
Ich würde mich über sachdienliche Informationen u diesbezügliche Erfahrungen u evtl. HILFEN freuen.

R. M. Hamburg

minimalinvasive Rekonstruktion der Mitralklappe

Ich (32 Jahre, weiblich) wurde vor acht Wochen operiert. Die Diagnose lautete hochgradige Mitralklappeninsuffizienz. Subjektiv spürte ich davon nichts. Bis zuletzt habe ich aktiv Laufsport betrieben. Die Diagnose war ein Schock, da sich der Verlauf so rapide verschlechterte. (Seit 2007 war ein Mitralklappenprolaps durch Zufallsbefund bekannt und wurde jährlich kontrolliert)

Leider machte ich vor der Op den Fehler und googelte viel im Internet. Dementsprechend war die Angst sehr groß und ich konnte monatelang nicht mehr richtig schlafen. Aber am schlimmsten war es für mich, im Vorfeld eine Entscheidung treffen zu müssen, welche Ersatzklappe (ob biologisch oder künstlich) ich in Erwägung ziehen würde, sollte eine Rekonstruktion nicht gelingen. Von jetzt auf gleich musste ich mich für oder gegen die Familienplanung entscheiden, was mich sehr belastete.
Glücklicherweise ist die Rekonstruktion der Mitralklappe erfolgreich gelungen. Es wurde ein kleiner Kunststoffring eingenäht, sodass die Klappe wieder vollständig schließt. Der erste Moment auf der Intensivstation bleibt mir leider in keiner guten Erinnerung. Ich war nach der Narkose relativ schnell wieder bei Bewusstsein, was zur Folge hatte, dass ich den Intubationsschlauch noch spürte und ich bei vollem Bewusstsein extubiert wurde. Auf so eine Situation sollte man vorbereitet sein, weshalb ich es hier auch erwähne.

Das Ziehen des ZFK, der Drainage, externer Herzschrittmacher, empfand ich dagegen als nicht so schlimm wie befürchtet. Die Schmerzen nach der OP sind jedoch nicht zu unterschätzen. Es wird aber von Tag zu Tag besser. Die ersten Tage war ich noch sehr kurzatmig, habe mein Herz sehr stark schlagen gespürt und jeder Schritt war einfach nur anstrengend. Seit der Operation habe ich regelmäßig mit Sehstörungen zu tun. Manchmal mehrmals am Tag. Warum das so ist, konnte mir bisher leider niemand sagen.

Vier Wochen war ich in der AHB. Inzwischen kann ich schon fast 2 km walken, bekomme besser Luft und das Herz schlägt ruhig. Beim Treppensteigen habe ich allerdings noch Schwierigkeiten. Durch die Einnahme eines Betablockers, sind Blutdruck und Puls momentan noch künstlich niedrig gehalten. Darüber hinaus muss ich noch Marcumar einnehmen. Bis ich wieder so richtig fit sein werde, werden wohl noch einige Monate vergehen, aber ich bin zunächst erst einmal froh, dass ich alles soweit gut überstanden habe.
Die Schmerzen lassen sich inzwischen auch aushalten. Es gibt Tage, da tut es noch richtig weh, es gibt aber auch Tage, da spüre ich fast nichts mehr. Ich schlafe aber auch noch immer auf dem Rücken bzw. teilweise auf der linken Seite. Auf dem Bauch oder auf der rechten Seite kann ich noch nicht liegen. Dann habe ich Schmerzen. Die Narben sind oberflächlich inzwischen gut geheilt. Wenn ich mich mal übernehme, meldet sich mein Körper bei mir, sodass ich mich dann auf´s Sofa lege und wieder ausruhe.

Ich wünsche allen, denen diese, oder eine ähnliche Operation bevorsteht, alles Gute.

Ronja Withus Hamburg

Hi! Ich hatte ebenfalls eine mk im mai 2023. Mein puls ist noch immer sehr hoch in ruhe meistens bei 100 mmHg und ich habe oft mit schwindel und sehstörungen zu kämpfen. Ich wollte fragen wie es dir bzgl der sehstörungen mittlerweile geht? Und kannst du dein sport wieder betreiben? Hoffentlich bist du wieder ganz fit! Die Ärzte haben mir gesagt das man mit einem jahr rechnen muss, bis man wieder ganz fit ist. Liebe grüße R.w

Frau Nicola Meeves Hamburg

Du sprichst mir aus dem Herzen ich habe in Hamburg vor 10 Tagen eine biol. aortenklappe bekommen und auf der Intensivstation noch mit Tubus wach geworden .. und mit absauger gezogen worden . Das ziehen der Drainagen ,ZVK Herzschrittmacher war dagegen nix.
Bin immernoch putzige und höre mein Herz manchmal laut . Habe auch ein paar extrasystolen was aber normal sein soll. Jetzt bekomme ich betablocker .
Das rückenschlafen ist für mich eine Strafe . Darum sind die Nächte auch nicht sehr lang .
Was ich noch habe … wenn ich süßes esse , schmeckt alles eckelig bitter . Egal ob schoki , Honig oder ein süßer Apfel , Cappuccino… aber keiner konnte mir sagen woher das kommt

GLG nicola

Dilatative Kardiomyopathie mit hochgradig eingeschräkter Linksherzfunktion Ef. 15-20% Logan Cetin 46535 Dinslaken

Hallo Ich hatte vor 2 Jahren eine Rekonstruktion der Mitraklappe
Ich schreibe eigentlich ungern und richtig Bok drauf habe habe ich eigentlich auch nicht
Aber als ich im mit 15-20 Ef 2 cm vergrößerten Vorhof Krankenhaus lag und man mir zu 100% den Tod innerhalb der nach folgenden Wochen zusicherte hatte ich immer wenn ich für ein paar Minuten die Kraft dazu hatte die Kommentare hier gelesen und mir Mut geholt .
Deshalb bin ich hier was Schuldig
Mit Entresto und viel Erholung und Ignoranz schaffte ich doch am Ende in 2 Monaten 30-35% Ef .
Nach der MKR Ging gar nichts mehr .Ich fühlte mich mindestens für 2 Monate als ob ich von einem Bus überfahren wäre. Keine Luft ,keine Kraft, täglich max 10- 15 Minuten Bewegung zu Fuß . Mehr war nicht möglich
Nach der Reha Ef. ca 30%-35% . Weitere 2-3 Monate Kaum Veränderung Ef.35-40.
Noch mal paar Monate 40-45 % Dann Corona Positiv trotz dem 40-45.
Noch mal 2 Monate 45% -50 % und dann noch mal paar Monate 50-55%. Dann ganz langsam mit Artzlicher Überwachung alles an Herz Medikation abgesetzt.
Erst jetzt ziemlich genau nach 2 Jahren Ef.60%
Ich trainiere seit einem Jahr wieder aktiv als ob ich nie Probleme hatte. Ich fühle mich gesund und habe Energie
Bin 53. Sehe weit jünger aus , 6 Packs habe ich auch wieder bekommen
Man sieht nur die kleine Narbe rechts am Oberkörper worauf ich sehr Stolz bin
Nach der OP war Es die Hölle für einem Jahr. Aber selbst für weit weniger. Erfolg würde ich mich heute noch mal operieren lassen.
Mein Fazit : Wenn die Möglichkeit da ist nicht zögern und nicht googeln.

Operiert wurde ich in KWK Duisburg 12.10,2020

Frau Janine Orth 51381 Leverkusen

Guten Tag.Ich hatte vor 7 Jahren eine Rekonstruktion der Mitraklappe Grad lV. Habe 2 Jahre gebraucht um die Angst zu überwinden.Danach ging es schnell.Habe mich erkundigt und für die Klinik in Bad Oynhausen entschieden.Ich bin mit dem Zug hingefahren.Ich fand die Voruntersuchungen und zig Fragebögen die ich ausfüllen musste,
aufregender als die Vorbereitung zur grossen Operation .Ich bekam vorher ein leckeres Getränk und habe noch mitbekommen wie ich aus meinem Zimmer geschoben wurde ,und bin im Aufwachraum aufgewacht.Die Tage danach waren zwar etwas schmerzhaft aber nach 3 Tagen konnten ich mich schon selber waschen und am 4.Tag wieder vorsichtig laufen. Jeder Mensch reagiert anders auf Schmerzen.Ich jedenfalls war in 2 Wochen in der Reha und nach 6 Wochen bin ich wieder zum Tanztraining gegangen..Seitdem fühle ich mich wohl. Ich würde nie mehr eine unvermeidbare Operation so lange hinausschieben.Je früher man es machen lässt desto weniger liegt man mit Grübelei nachts im Bett.Ich kann nur zur Operation raten .Die Herzchiurgen sind sehr erfahren und ich bewundere ihr professionelles Können.Man kann wirklich dankbar sein für das was sie leisten.Es ist immer ein eingespieltes Team welches immer täglich zusammen am Op Tisch steht. Fällt einer aus, wird das komplette Team ausgetauscht. Daran sieht man wie hoch die Messlatte zur Sicherheit für den Patienten gelegt wird.Die Angst gehört zu unserem Leben dazu aber in diesem Fall würde ich sie ganz schnell vergessen.

Boris Bab Bremen

Guten Tag, wecher Artzt in Klinik Bad Oynhausen hat Sie operiert? Was für OP war? Können Sie noch mehr über OP erzählen? Danke.

Aortherzklappe Simone Heddendorp Vreden

Hallo
Mein Vater war 74 Jahre 2020 hat er seine Operation durchführen lassen . Aber es war 5 nach 12 auf der aller letzten min . Mein Vater hat diese OP überstanden . Aber es war ein langer Weg möchte allen betroffenen am herzlegen nicht Lange zu warten sondern so schnell wie möglich diese OP durchführen zulassen . Den bei mein Vater ist es ein Wunder das er heute noch lebt. Es ist zwei Jahre her und er lebt 😇🙆👏ich hoffe dass er sein Lungenkrebs genauso den kampf übersteht 🙌🙏

Rekonstruktion der Trikuspidalklappe (Cone) Janine Mertineit Magdeburg

Rekonstruktion der Trikuspidalklappe 1997 und nochmal (Cone) 14.7.2022

Ich bin 39 Jahre und mit einer Ebstein Anomalie geboren, mit 14 ging es mir so schlecht das Treppen steigen nicht mehr möglich war darauf folgte die erste Rekonstruktion der Trikuspidalklappe (Deutsches Herzzentrum Berlin) über einen recht großen Schnitt unter der rechten Brust. Jetzt geht es mir immer noch gut und mir wurde durch die schleichende Herzinsuffizienz eine Cone OP geraten um meinen jetzigen Zustand weiter zu erhalten .. am 14.7. erfolgte die Cone (wieder im DHZB)am offenen Herzen mit Cryoablation am 20.7. war ich so fit das ich entlassen wurde von da an ging irgendwie alles schief bin geplagt von Herzrhythmusstörungen und Tachykardien… ich liege jetzt in der Charité und hoffe das mir die Rhytmologen helfen können ich hab permanent Herzrhythmusstörungen und vertrage die antiarrhytmika nicht (die machen mich müde, schlapp und kurzatmig) ansonsten geht es mir gut.

Aortaklappen OP mit Sternumöffnung Christine Lauter Hohenpeißenberg

Aortaklappenstenose OP am 24.05.2022

Ich werde im September 65 Jahre alt. Bei einer Routineuntersuchung wurde festgestellt, daß die Aortaklappe stark verkalkt ist. Die Symptome hätte ich nie einer Herzerkrankung zugeordnet, zumal in unserer Familie keine Herzerkrankungen vorliegen. Ich habe die Erschöpfung und Kurzatmigkeit eher der für mich stressigen Zeit zugeschrieben.
Die Verkalkung schritt sehr schnell voran, sodaß ich mich zur OP entschied.
Im Herzzentrum München erklärte man mir, daß eine TAVI nicht in Frage käme, da auch die Aorta stark geweitet und ein Teilstück ersetzt werden mußte.
Begeistert war ich nicht, aber bei einer bikuspiden Aortaklappe mit nur noch 0,4cm Öffnung hatte ich keine Wahl.
Also komplette Sternumöffnung, organische Klappe (Rind) und Aortateilstückersatz.
Operiert hat mich eine junge Assistenzärztin, die mich sehr gut aufgeklärt hat.
Von der Herz-Lungenmaschine bekam ich überhaupt nichts mit. Ich habe sie nicht einmal gesehen. In einem Vorraum zum eigentlichen OP gibt es eine kleine Spritze und das wars.
Aufgewacht bin ich, wie viele erzählen mit dem Gedanken: Was- das wars-bin ich schon fertig?
Auf der Intensivstation war die Betreuung hervorragend, ich lag quasi im Grünen, riesige Fenster zu einem wuchernden Garten. Ich fühlte mich wirklich geborgen und sicher.
Am nächsten Tag konnte ich schon auf Normalstation.
Überwacht wird man über einen Monitor, den man "um den Hals" trägt. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, da der über das Stationszimmer beobachtet wird und man daher die Schwestern und Pfleger selten sieht.
Die meisten Verhaltensregeln betreffen das Brustbein, das mit einem Gurt gestützt wird. In meinem Fall wurde es mit sieben Titancerclagen verbunden. (Nickelallergie)
Die Schmerzen waren mit Novalgin bzw. Paracetamol gut erträglich.
Die Rückenlage machte mir die meisten Probleme. Mittlerweile darf ich wieder auf der Seite schlafen, habe aber festgestellt, daß auch die Rückenlage Vorteile hat und empfinde das als Bereicherung.
Seit zwei Wochen nehme ich keine Betablocker mehr, nur noch Aspirin 100 und einen Magenschutz dazu.
Alles in Allem kann ich sagen, die Vorstellung wie die OP verläuft ist bei Weitem schlimmer als das Aufwachen und die Zeit danach. Nach drei Tagen durfte ich aufstehen, nach einer Woche ging ich nach Hause.
Da die Anschluß Reha Corona bedingt erst drei Wochen später möglich gewesen wäre, wollte ich es ohne Reha probieren und ich habe es nicht bereut. Ich hätte sonst evtl. auf die Reha gewartet und mich bis dahin nur geschont.
So habe ich die Regeln zur Schonung des Brustbeins eingehalten, bekam 6 Massagen für den Rücken (Turnübungen gehen sowieso nicht) und gehe mittlerweile bereits wieder 2 Stunden Gassi mit den Hunden.
Das Brustbein nervt schon ein bißchen aber bei mir wurde es wirklich über Nacht plötzlich sehr viel besser. Das war letzte Woche.
Ich habe mich aber auch nicht gequält, wenn es unangenehm wurde habe ich ein Schmerzmittel genommen, nicht täglich, und eine Paracetamol 500 hat meistens den ganzen Tag gereicht.
Ich hoffe, ich kann ein bißchen Mut machen, so ein großer Eingriff ist unheimlich - aber er ist es wert!

Jana Golitz Suckow (Mecklenburg Vorpommern

Danke, es beruhigt mich, das zu lesen. Ich werde im Januar operiert, weiß nur an der Herzklappe, was und wie wird dann entscheiden

Anne-Christin Matschos Berlin

Vielen Dank dass sie ihre Erfahrungen hier teilen.
Bei meiner Mutter 68 Jahre steht Ähnliche op an. Sie war heute zur Katheter Voruntersuchung und zum CT im herzzentrum Berlin und wartet nun auf einen op Termin.
Wir hatten gehofft es geht minimal invasiv, aber aufgrund der starken Aortenklappen Schädigung und der nötigen Konstruktion an der Aorta ist eine Öffnung der Brustbeines nötig.
Ihre Beschreibung nimmt ein wenig der Angst und gibt Hoffnung.
Alles gute und liebe für sie

Anne-Christin Matschos aus Berlin ( 44)

Maren Leppelt Isenbüttel

Vielen lieben Dank für ihren Bericht. Ich werde im September eine neue Aortenklappe bekommen und es wird auch der Brustkorb geöffnet.
Ihr Bericht macht mir Mut.

Aortenklappen OP Heike Simon Mönchengladbach

Ich bin 60 Jahre und sehr sportlich.Ich wurde mit einer bikuspiden Aortenklappe geboren.Ich hatte mich für die Ozaki Methode entschieden.Am 13.07.22 war mein Operations Tag.Ich wurde in der Schüchtermannsklinik in Bad Rothenfelde,von Dr. Billion operiert.Ich habe heute schon alleine geduscht und wir waren den ganzen Nachmittag im Park.Ich bin so begeistert von dieser Klinik, hier stimmt einfach alles.Die Beratung ist hier auch hervorragend.Dr.Billion hat perfekte Arbeit geleistet.Ich kann diese Klinik nur weiter empfehlen.Niemals habe ich damit gerechnet,nach 4 Tagen wieder so fit zu sein.Es ist natürlich kein Spaziergang,aber bei weitem nicht so schlimm wie ich dachte.GLG

Anonymer Gast

Hallo, es freut mich zu hören, dass es Ihnen bereits nach so kurzer Zeit wieder gut geht! Bei mir steht in Kürze ebenfalls ein Aortenklappenersatz bevor, jedoch steht noch nicht fest, für welche Variante ich mich entscheide. Wahrscheinlich wurde Ihnen die Klappe über den geöffneten Brustkorb eingesetzt, oder? Wie sieht es bei Ihnen mit sportlicher Belastung aus nach dem Eingriff? Ihre Rückmeldung würde mir enorm weiterhelfen.
Beste Grüße

Eugen Weiß Minfeld

Ich werde im September 63 Jahre jung und ich wurde am 24. Mai 2022 in der Uni Klinik Jena von Professor Doenst an der Aortenklappe operiert und bekam auf Wunsch eine biololische Klappe weil ich nicht lebenslang Marcumar einnehmen möchte. Ich hatte das Glück dass alle Voraussetzungen gestimmt haben und ich ohne Brustkorböffnung operiert werden konnte. Nach 1 Tag Intensiv wurde ich bereits am 2. Tag auf Normalstation verlegt und genau nach 1 Woche konnte ich die Klinik zufrieden verlassen. Nachdem ich 3 Wochen zuhause war, bin ich jetzt seit Heute (20.Juni) in der Anschluss-Reha in Bad Schönborn. Alles läuft gut und ich würde es wieder genau so machen. Mein besonderer Dank gilt aber meinem neuen Freund Klaus Strutzberg den ich Hier im Forum kennengelernt habe. Ohne seine Erfahrungen mit der OP ohne Brustkorböffnung hätte mir kein Kardiologe von dieser Methode berichtet.
Nur wenige Kliniken in Deutschland machen dies möglich, für mich haben sich 450 km Annreise nach Jena gelohnt und ich würde das immer wieder genau so machen. Sollte mich jemand kontaktieren wollen kann er sich jederzeit an mich wenden: eddy-weiss@web.de

Lena Wimmer München

Hallo Herr Eugen Weiß,
wir würden sehr gerne mehr von ihrer Geschichte erfahren, mein Mann steht kurz vor einer Herz OP, um die Aortenklappe zu ersetzten, und im Moment wird von einer Tavi abgeraten, da der Durchmesser zu groß ist ( 30 mm) und daher nur die Option entweder Minimalinvasiv das halbe Brustbein g, oder komplett zu öffnen... im Moment stehen wir vor dieser Wahl... Ich weiß nicht bei welchem Anliegen das Verfahren von Ihnen funktioniert, aber die Vorstellung auf einen so großen Eingriff verzichten zu können ist natürlich hoffnungsvoll....
Gerne können Sie mir auch direkt an wimmerlenath@gmail.com antworten. Wir würden uns sehr freuen...

Eugen Weiß Minfeld

Update: 12.September 2022

Mir geht es mittlerweile wieder sehr gut und ich bin seit dem 1. August wieder im normalen Arbeitsleben. Ich mache Sport so wie ich Lust habe und nehme Mitte August kein Marcumar mehr sondern ASS 100.

Christine Bergmann Mendig

Hallo Herr Weiss,
gerne würde ich mehr von Ihren Erfahrungen hören, ich habe in einer Woche Termin in Bonn, hoffe, dass es bei mir auch ohne Brustkorböffnung funktioniert.

Frau G. Schenk Nürnberg

Lieber Herr Weiss,
ich möchte mich mit Ihnen wegen einem bevorstehenden biologischen Aortenklappenersatz austauschen. Dazu würde ich gerne den Austausch per eMail Postfach nutzen.
Bitte schauen Sie deshalb auch in Ihrem Spamordner nach!
Es grüßt G. SCHENK

papa delia csernik berlin

Mein Papa hatte am 20. Dezember 2021 eine Herklappen- 0p.
Kam leider nicht mehr von der Herz- Lungen- Maschine weg. Leider verstorben😭

Boris Bab Bremen

Guten Tag, nehmen Sie mein Mitleid. In welcher Klinik?
LG.
Boris Bab.

Lara H 53520

Hallo! Bei mir wurde 2021 mit 25 Jahren ein Mitralklappenprolaps diagnostiziert. Aufgrund von meinem Asthma ist mir die Atemnot nicht aufgefallen. Erst als ich Probleme mit starkem Herzrasen entwickelte, wurde beim EKG ein Problem festgestellt und dann beim Ultraschall die Diagnose. Die Operation fand zwei Monate später statt, Ende Mai '21. Bei mir wurde die Herzklappe durch einen minimalinvasiven Eingriff rekonstruiert. Eine Woche blieb ich in der Klinik, nach 9 Tagen hab ich mich entschieden, die Reha frühzeitig zu verlassen, weil es mir so gut ging. 4 Wochen nach der Op hab ich schon wieder Vollzeit gearbeitet (Servicekraft in der Gastro). Heute, ein Jahr später, ist es als wäre nie etwas gewesen. Ich nehme keine Blutverdünner oder sonstiges; ich lass das Herz jedes halbe Jahr beim Kardiologen untersuchen und das wars!

Boris Bab Bremen

Guten Tag, in welche Klinik und Artzt wurde Sie operert? Danke.
LG.
Boris Bab.

Heinrich Herrmann Düsseldorf

Hey Lara, hast du vielleicht Instagram worüber man sich austauschen könnte? Bei mir könnte das in den nächsten Monaten verstehen und ich wäre froh wenn du mir genaueres über den ganzen Ablauf etc erzählen könntest. Vielen lieben Dank im Voraus!

Frau Brigitte Raber Saarlouis

Ich bin 47 Jahre und meine Mitralklappe wurde vor genau 3 Wochen in der Sana Herzchirurgie in Stuttgart rekonstruiert. Minimalinvasiv über die rechte Seite. Die Klappe wurde repariert und ein Ring zur Stabilisierung eingenäht. Leider schließt die Klappe nicht 100 Prozent, das hätte ich erwartet und mir auch gewünscht. Im Arztbrief ist dennoch von einem „idealen Ergebnis“ die Rede.
Ich hatte relativ wenig Schmerzen und war relativ schnell wieder auf den Beinen. Beim Ziehen der Drainagen ist irgendwas schief gelaufen, ich hatte das sofort gemerkt. Offenbar ein sog. Spitzenpneumothorax der aber nicht behandelt wurde. Nach 3 Tagen wurde mein rechter Oberschenkel innen bis zum Knie taub. Leider ist bislang eine Besserung nicht eingetreten. In den Begleitschreiben der Klinik steht 3-4 Wochen. Ich hoffe, dass sich das noch bessert. Am 5. Tag PostOP bekam ich Vorhofflimmern was mit Kalium und Magnesium behandelt wurde zudem muss ich seither Betablocker nehmen- den ich leider nicht vertrage, da der Blutdruck in den Keller rauscht. In der Reha wurde die Dosis halbiert (die kleinstmögliche Dosis). Würde gern ganz davon weg, aber mal sehen wie lange das Herz braucht um sich einzustellen und anzupassen. Ich hoffe es merkt dass es nach der Rekonstruktion nicht mehr so viel arbeiten muss wie zuvor…

Frau Kadyja Bernhardt Kornwestheim

Hallo haben sie Facebook wo wir uns vielleicht austauschen können ?

T. Gran Kandern

Ich hatte 1984 am 4.6 meine Aortenklappen Op mit gleichzeitiger Rekonstruktion der Aortenwurzel. Nach nunmehr 38 Jahren mit der künstlichen Klappe (Björk Shiley Convexconcav) merke ich verstärkt Atemprobleme beim Treppe steigen und unregelmäßig leichten Schwindel. All die Jahre , trotz Medikationen mit Marcumar ging es bis 2012 gut. Seither hatte ich 5 Schlaganfälle. Wahrscheinlich wird es Zeit für einen Austausch. Ich bin nicht begeistert, hoffe das die postoperativen Schmerzen sich in Grenzen halten. Ich war im Herzzentrum Bad Krozingen und dort werde ich auch wieder vertrauensvoll hingehen, hoffentlich mit einem ebenso guten Ergebnis.
TG

Herr Klaus Kwiatkowski Friedrichsthal

Ich habe selbst seit 1-2003 künstliche Herzklappen mit Aorta-Teilersatz, jetzt seit Neuem aber mit "unregelmäßigen" Schließ-Problemen.
Es bleibt mir unerklärlich bei korrekter Marcumar- Coumadin Einnahme u. INR Selbst-Kontrolle oder zeitgerechten, daß es zu 5 Schlaganfällen kommen konnte !
Ich war mit INR-Selbstkontrolle 11 Jahre in Australien ohne medizinische Probleme.

Ronja Porta Westfalica

Ich bekam mit knapp 36 J. am offenen Herzen einen mechanischen Mitralklappenersatz (Bioklappe kam aufgrund des Alters nicht in Frage) und die Tricuspidalklappe wurde mit einem Plastikring rekonstruiert. Damals war es ein großer Schock für mich und auf einen Schlag war klar, dass ich auch niemals Kinder haben würde. Das war wirklich hart - und ist es manchmal heute noch.
Die OP ist nun 18 J. her und die Klappen sitzen nach wie vor fest an ihrem Platz und schließen dicht. Zum Glück!
Vor einigen J. hat sich leider mit zunächst hochgradigen Tachykardien ein Vorhofflimmern entwickelt, das immer schlimmer wurde und inzwischen fast ständig spürbar ist. Aus dem Grund wird in der Herzklinik in Kürze eine Ablation per Herzkatheter vorgenommen, bei der die Narben von der Herz-OP verödet werden.
Aufgrund der höheren Marcumarisierung und etwas Pecht hatte ich zwei Not-OPs, eine davon hätte ich fast nicht mehr geschafft. Bei meinem Kieferchirurg habe ich praktisch ein zweites Zuhause gefunden, so oft muss ich zu ihm aufgrund genetisch bedingter Kieferzysten - immer ein Drama mit Nachblutungen.
Aber ich denke positiv, ohne den Klappenersatz wäre ich halt schon längst nicht mehr da.
Ich führe ansonsten ein relativ normales Leben und mache auch viel Sport. Ich bin Fitnesstrainerin und leite eine Sportgruppe an - wir machen Coretraining, Aerobic, Step-Aerobic etc.
Ich möchte das Beste aus meinem Leben machen, was möglich ist. Wer weiß, was morgen ist. Man sagte mir damals, die Klappe hält 100 J., aber das Blutungsrisiko erhöht sich mit steigendem Alter und das hat mir niemand gesagt. Also lebe HEUTE!

Normal leben? Stefanie Scziera Duisburg

Darf ich fragen ob die Lautstärke der Klappe sie beeinträchtigt?Ich bin 34, bekomme nächste Woche eine Reoperation der Trikuspidalklappe.Ich bekam vor 8Jahren eine biologische Klappe.Hauptsächlich aus dem Grund wegen der Angst vor dem Makumar und weil ich noch keine Kinder hatte. mir wurde damals gesagt, dass die Klappe 10 bis 15 Jahre hält. Dass der Verschleiß bei jüngeren Patienten schneller voranschreitet wurde mir auch nicht gesagt. Meine Klappe hält leider ja nur 8 Jahre.
Haben sie Einschränkungen durch das Marcumar?
Hören sie die Klappe sehr stark?
Ich hoffe für sie,dass die OP erfolgreich war und die Tachykardien und Rhythmusstörungen verschwunden sind.

Yusuf Riedstadt

Hallo, ich bin 31 Jahre alt und habe seit meiner Geburt einen Fehler an der Aortenklappe. Ich habe 1995 meine künstliche Aortenklappe erhalten, die bis Heute in meinem Herz ist. Im September 2018 habe ich Probleme mit der Luft bekommen und habe dann auch Herzstolpern bekommen. Wochen später war ich dann nicht mehr belastbar. Ich konnte keine 300 Meter gehen. Meine Kardiologen in der Uniklinik HD haben eine not Op durchgeführt und ich lag 6 Monate im Krankenhaus (One patch repair der Aorta). Ich habe in der Zeit 2 offene Herz Operation erhalten. Februar 2019 bin ich dann wieder entlassen worden und konnte auch meinen Sport wieder nachgehen (Fahrrad).

Ich leider jedoch seit 2019 an Herzstolpern. Ich habe 6 Herzkatheteruntersuchung erhalten bis das Problem gefunden wurde. Ich habe dann eine Spirale ins Herz bekommen, da es eine Öffnung wie 2018 gab. Die Öffnung war jedoch deutlch kleiner und auf der anderen Seite des Herzens. Der Letzte Eingriff war im Dezember 2021. Ich bin nun daheim und fühle mich soweit gut. Das Herzstolpern ist jedoch in maßen weiterhin vorhanden.

Ich muss ehrlich sagen das ich mich mittlerweile an die Probleme gewöhnt habe. Ich habe in meinen 31 Jahren 4 offene Herz Ops und 11 Herzkatheter erhalten.

Die Uniklinik in Heidelberg hat mir öfters das Leben gerettet und dafür bin ich sehr Dankbar.

Ich mache nun wieder etwas Sport jedoch nur bis eine Pulsfrequenz von höchstens 120-130 und auch nur Kardiotraining.

Was ich noch sagen muss ist, das ich noch nicht Corona geimpft bin (Auch wenn meine Ärzte das empfehlen). Meine Angst eines erneuten Herz fehlers ist einfach zu groß. Die Hilflosigkeit die man nach einer großen OP hat, ist immer noch in meinem Kopf und ich will das nicht noch ein fünftes mal erleben (Man kann sich vor Schmerzen nicht bewegen und muss alles im Bett machen... essen,trinken und Stuhlgang). Wie krass das auch klingen mag aber da möchte ich mich lieber verabschieden.

Viele Grüße

Yusuf

Anonymer Gast

Ich kann die Bedenken bezüglich der Impfung vollkommen verstehen! Ich war die letzten 2 Jahre auch hin und her gerissen. Ich habe einen angeborenen Herzfehler (Aortenklappe) und hatte Ende April meine 3 Brustkorböffnung und es musste eine neue Herzklappe eingesetzt bekommen. Für mich ist die Impfung momentan kein Thema mehr und ich kann Ende August endlich zur Reha.

Britta Wardenga Hagen

Guten Tag,
ich bin 58 Jahre alt, fit, gesund und sportlich - dachte ich. Nun ist bei einem hausärztlichen Routine-checkup festgestellt worden, dass mein EKG leicht auffällig war. Beschwerden habe ich - bis auf gelegentliches bewusstes Herzklopfen - keine. Nach Überweisung zum Kardiologen und Herz-Ultraschall wurde ein Mitralklappenprolaps (Grad 2-3) und daraus resultierende Mitralklappeninsuffizienz diagnostiziert. Überweisung zum TEE (Schluckecho) in die Kardiologie im Dortmunder Johanneshospital. Dort war ich am vergangenen Freitag. Diagnose: Insuffizienz ist hochgradig und Rekonstruktion der Mitralklappe wird angeraten. Seitdem googel ich, und finde mich selbst zwischen : "ach, wird schon gut gehen" und "Panik!!! da wird jetzt mein Herz stillgelegt und daran rumgemacht"! Was das jetzt genau für mich bedeutet und wie die weitere Vorgehensweise ist, werde ich hoffentlich beim Gespräch mit dem Kardiologen erfahren, den Termin muss ich nun schleunigst vereinbaren.
Beim googeln fand ich aber auch diese Seite und möchte einfach wissen, ob es Personen mit gleicher Diagnose hier gibt und wie es Ihnen ergangen ist.
Viele Grüße
Britta Wardenga

Rolf Bülow Aalen

Hallo Britta,
deine Beschreibung deckt sich genau mit meiner Krankheitsgeschichte.
Ich bin recht sportlich und hatte bisher keine Einschränkungen festgestellt. Die Diagnose war genau gleich, wie bei dir.
Ich bin so veranlagt, dass ich solche Themen nicht lange vor mir herschiebe. 3 Monate nach der ersten Diagnose wurde eine minimalinvasive Rekonstruktion der Mitralklappe am Klinikum in Passau durchgeführt. Natürlich war auch für mich die Vorstellung, dass man am stillstehenden Herzen operiert wird nicht gerade angenehm.
Bei mir ist alles gut verlaufen. Nach 5 Tagen war ich aus dem Krankenhaus und 2 Wochen nach der OP war ich in Reha.
Die OP war vor 8 Wochen. Ich kann wieder arbeiten und treibe auch wieder Sport.

Horst Rabe Berlin

Hallo Britta,
ich bin 67 Jahre, habe mein Leben lang immer irgendeinen Sport (Schwimmen, Fußball, Rudern, Fahrradfahren, Tennis) gemacht. Im Frühjahr 2022 bin ich in den See gesprungen, nach 20 Metern Schwimmen habe ich keine Luft mehr bekommen, konnte gerade so ans Ufer zurück. Beim Tennis habe ich gar nichts gemerkt (?) Dann zu Hausarzt, der schickte mich sofort zum Kardiologen. Mitralklappenprolaps, Herzinsuffizienz Grad 2-3. Hat zu einer OP geraten. Im Herzzentrum Berlin wurde minimalinversiv die Mitralklappe rekonstruiert (mit Ring). 3 Tage Intensivstation, kleine Probleme mit der Lunge. Insgesamt 2 Wochen Krankenhaus. Jetzt bin ich 6 Wochen zuhause, fahre ich auf mein Fahrradergo 70 Watt, 30 Minuten mit einem Puls (Pulsuhr) Schnitt von 120. Die Fitness kommt wieder, aber das dauert, ich darf nicht so ungeduldig sein und mir muss mir Zeit geben. Ich hatte 4 Wochen vor der OP Zeit mir Gedanken zu machen, ist das richtig, warum mache ich das, muss das sein, Herzlungenmaschine man-o-man. also ziemlich viel Angst. Jetzt ist das alles schon so weit weg, es geht aufwärts, ich bin schon fast schmerzfrei, alles sieht gut aus. Ich hoffe die Rekonstruktion hält und hält und hält. Es sieht gut aus, ich bin froh das die OP (Danke an die Operationscrew :-) hinter mir liegt und würde jeden in einer vergleichbaren Situation zu einer OP raten.
Viele Grüße Horst

Thomas Regensburg

Hallo Britta,

falls Du inzwischen nicht schon operiert wurdest kann ich Dich beruhigen.
Hatte die gleiche Diagnose:
Februar 2020 Mitralklappenprolaps festgestellt
August 2022 2 1/2 Jahre später Mitralklappeninsuffizienz festgetellt
September 2022 Universitätsklinikum Regensburg TEE (Schluck-Ultraschall)
30. Januar 2023 also vor genau 9 Tagen Herz-OP bei geöffnetem Brustbein durch einen sehr erfahrenen Facharzt (kein OA) des DHM Deutsches Herzzentrum München (1969 die allererste Herztransplantation in Deutschland, inzwischen insgesamt über 100.000 Herzoperationen, derzeit 10-12 Herz-OPs in 6 Operationssälen pro Tag)
07. Februar (gestern) Entlassung nach Hause
15. Februar (in einer Woche) Beginn der REHA

Bin froh dass ich es im DHM habe machen lassen, denn es gibt keine Alternative. Die Atemnot und das Stechen in der linken Brust werden zunehmend schlechter und die Gesundheitsgefahr für das Herz steigt. Das DHM kann ich nur empfehlen!
Leider wurde konventionell statt minimalinvasiv operiert, was zu stärkeren postoperativen Schmerzen am Brustbein und Rücken und zu einem längeren Heilungsprozess führt. Mir war es jedoch wichtiger die Mitralklappe zu retten und zu rekonstruieren, als in 10-12 Jahren (bei einer biologischen Klappe) wieder operiert zu werden oder alternativ eine künstliche Herzklappe (technische) zu erhalten, die zwar bis zum Lebensende hält, mit der ich als Motorradfahrer jedoch ein Leben lang auf Blutverdünner angewiesen wäre.

Bislang ist bei mir alles gut verlaufen. Klar ich nehme 9 Tage nach der OP noch immer Schmerzmittel, muss noch ein paar Wochen auf dem Rücken schlafen und bin derzeit im Alltag noch eingeschränkt aber voller Hoffnung dass es so bleibt und täglich besser wird.
Die Zeit der Rehabilitation vergeht so schnell! Keine Angst davor!
Wünsche Dir alles alles Gute und baldige Genesung!

Heiko Prinz Waischenfeld

Hallo Ich habe am 13.03.20 eine mechanische Aortenklappe erhalten.Ich entschied mich für die Herzchirurgie Erlangen da ich aus Oberfranken komme zum Zeitpunkt meiner OP wahr ich 45 Jahre alt.Mein Klappenfehler wahr bei mir angeboren.Bin schon seit über 20 Jahren in Behandlung bei einem Kardiologen in Bayreuth. Mir wahr bewusst das ich irgendwann einen Klappen Ersatz brauche.OP verlief sehr gut nur bei mir bildete sich ein Bluterguss im Herzbeutel der nochmals mit einer kleinen OP beseitigt wurde das aber nicht außergewöhnlich ist nach einer Klappen OP.Ich wahr ca 3 Wochen in Erlangen,danach bin ich gleich auf Rea nach Bad Steben.Rea ist sehr wichtig weil es dort viele Möglichkeiten gibt sich wieder fit zu machen!Ich arbeite in einer Industrie Firma im zwei Schichtdienst. Zuvor wahr ich im drei Schicht Betrieb. Bin jetzt Gleichgestellt .Ich mache regelmäßig Sport Fahrrad fahren Fitness Training Zuhause.Ich mache Blutgerinnung selbst durch Eigenkontrolle da man dann Unabhängiger ist.Man kann einen Kurs auf der Rea machen!Ich komme mit Blutverdünner ganz gut zurecht muss
noch zusätzlichBlutdruckmittel nehmen .Natürlich muss man aufpassen das man sich nicht schwer Verletzt .Bei solch einer OP sollte man sich schon informieren aber sich nicht Verrückt machen weil das sehr an die Psyche geht!Ich wünsche jeden der es noch vor sich hat alles gute und Kopf hoch!!!!

Herr Erwin Friedel 88416 Ochsenhausen

Hallo zusammen hatte 2015 Herzklappen ersatz OP(von Rind) nach ca 6 Monaten ging es mir soweit ganz gut bekam wieder Luft und konnte am Täglichen Leben wieder Teilhaben mach alle 6 Monate einen Termin mit Kardiologe beim letzten mal war die Diagnose Herzklappe war wieder zu also OP in Ulm und zwar Tavi-Tavi OP hab dann eine Klappe in Klappe bekommen war 14 Tage in Klinik und mir geht es wieder hervorragent gut mach viel Sport und Wassergymastig-und bin in Herzsport gut dass es so gute Ärtzte und gute Forschung gibt Herzlichen Dank an das Ärtzteteam

Hartmut Baumgardt Hoyerhagen

Mein Alter beträgt 82 Jahre.
Bereits im Mai 2014 erhielt ich von dem mich damals behandelnden Kardiologen die Diagnose: asymptomatische Aortenklappenstenose.
Ich habe mehrere Meinungen mit unterschiedlichen Ergebnissen eingeholt und auch die Leistungen mehrerer Kliniken verglichen und mich für das HDZ-NRW in Bad Oeynhausen entschieden.
Nach OP-Terminvereinbarung Anfang September 2019 und späterem Einsetzen der Dekompensation erhielt ich am 24.09.2019 im HDZ-NRWeinen TAVI-Aortenklappenersatz (Herzklappe S3TF129 Sapien 3 TAVI TF Aorten 29 mm Edwards). Zusätzlich wurde für die OP das CMS1510C Protectionsystem Clarinet Sentinel Boston implantiert, wa anschließend entfernt wurde.
Der OP-Beginn war um 13:50h, das OP-Ende war um 15:45h.
Mein Dank gebührt dem gesamten mit der Intervention beschäftigtem Team. Die Heraushebung einzelner Personen wäre in meinem Fall ungerecht den übrigen gegenüber.
Anschließend wurde ich auf die ITS gebracht zwecks Kontrolle.
Da keine Auffälligkeiten festgestellt wurden, erfolgte am 25.09.2019 die Verlegung auf die Normalstation.
Bereits am 3. Tag nach der OP konnte ich mich frei bewegen. Schmerzen hatte ich zu keinem Zeitpunkt.
Mein Aufenthalt im HDZ-NRW war vom 18.09.2019 - 01.10.2019.
Im Anschluss daran erfolgte eine 3-wöchige REHA in der Maternus-Klinik in Bad Oeynhausen. Die dort durchgeführten Therapien waren sehr erfolgreich.
Vier bereits durchgeführte Kontrolluntersuchungen zeigten als Ergebnis keine Beeinträchtigungen bzw. Verschlechterungen der Aortenklappe.
Die Kontrolluntersuchungen führe ich in jährlichem Abstand im HDZ-NRW Bad Oeynhausen durch. Einen Kardiologen habe ich wegen etwaiger Beschwerden bisher nicht in Anspruch nehmen müssen.
Ich fühle mich in einem beschwerdefreien und guten Zustand.

Sport Thomas Preuß München

Hallo
Seit über 5 Jahren möchte ich Sport machen. Habe schon über10 Kilo zugenommen. Kein Arzt hilft mir,wo, wie und was für Sport ich machen kann.
Ich musste öfter schon unterschreiben das keine Empfehlungen Ärzte geben können.
Seit über 5 Jahren bin ich in München bei der TUM auf einen Platz in einer Herzsportgruppe angemeldet. Seit über 5 Jahren absolut keine Reaktion.
Ich kann ja krepieren interessiert niemanden!
In den Hochglanzprospekten stellen sich alle sehr fürsorglich dar. Alles Lüge.
Ich habe 2016 Mitralherzklappe(Schwein) bekommen. Hat 1 1/2 Jahre gehalten. 2018 wieder abgerissen! 2 OP, Ärzte sagten zu mir, ich solle alles Regeln, wir wissen nicht ob sie wach werden. Habe nach 3 Tagen geheiratet. Am 4 Tag war die OP und bin auch wieder wach geworden! Hätte also nicht Heiraten brauchen🕺😜
Frage: Können Sie mir helfen wie, wo und was für Sport ich machen kann . Werde 66Jahre.
Mit freundlichen Grüßen
TP

Oliver Krauß Köln

Die Frage, welche Art von Sport Sie ausführen können, müsste Ihr behandelnder Kardiologe beantworten können. Es hängt auch von Ihrem persönlichen Engagement ab. Fahrradfahren sollte immer möglich sein. Und bei der Herzsportgruppe müssen Sie einfach mal persönlich vorbei gehen.

Gerhard Bad Herrenalb

Ich habe am 12.07.2021eine neue Herzklappe bekommen (Bioprothetischer Aortenklappenersatz mit einem postoperativen Herzschrittmacher. Ich hstte eine AHB. Leider habe ich 6 Monate danach noch Schmerzen in der Brust- und Herzgegend, ähnlich wie Muskelkater. An Sport ist nicht zu denken. Hat jemand Tipps, wie soll ich vorgehen, ist es kritisch?

Herr T. Gran Kandern

Ich habe 1984 noch sehr jung ebenfalls ein gutes halbes Jahr Brustschmerzen. Wahrscheinlich von den Thorax Drähten. Leichte Dehnungsübungen und Massage haben mir geholfen.

Frank Zakowski Hundsgrün

Hallo!
Ich hatte am 12.04.21 eine Herzklappen OP. Ich bin 55Jahre und habe immer versucht mein Leben auf die Reihe zu bekommen, es gelang mir auch ganz gut, meistens musste ich aber immer viel Energie einsetzen um meine Ziele zu erreichen. Nun da ich eine OP an meinen Herzen erfahren habe, fühle ich mich körperlich und geistig ziemlich leer. Es ist auch gerade sehr schwer für mich mein Platz in der Gesellschaft zufinden. Ich fühle mich oft überfordert und mein Leben scheint mir im derzeitigen Zustand nicht rosig. Durch die OP mache ich wirklich gerade eine riesen Veränderung durch. Ich weiß es ist wichtig das man selber wieder sein Leben einen positiven Sinn geben muss. Aber es fällt mir gerade sehr schwer. Mir fehlt wirklich der klare Durchblick wie ich da raus komme. Ich danke euch, das ich mich an euch wenden konnte.
Ganz liebe Grüße an Alle
Frank Zakowski

Oliver Krauß Köln

Es ist und bleibt ein schwerwiegender Eingriff. Im Rahmen der AHB kommt der psychologische Aspekt immer zu kurz. Eine begleitende Psychotherapie kann sehr gut helfen. Diese müssen Sie selbst einleiten.

Katrin Sommer Haren

Das kann ich sehr gut nachvollziehen, bei mir kam die Diagnose vor 3 Wochen und ich bin ebenfalls 55. Bis dahin Nahrungsergänzungsmittel und Schuppenpflechte, die aber ganz gut im Griff ist durch Kurkuma- jetzt fühle ich mich ängstlich und durch die Medikamente unruhig und von den meisten Mitmenschen nicht gut verstanden. In 3-4 Wochen lasse ich eine OP vornehmen, ich denke das ist der richtige Weg. Liebe Grüße und nicht den Mut verlieren Katrin

Herr Wolfgang Stark Darmstadt

Mein Name ist Wolfgang, ich bim 76 Jahre alt.
Bei meiner Jährlich durchgeführten LETZTEN Herz Ultraschalluntersuchung wurde festgestellt dass sich der Zustand meiner Aortenklappe rapide verschlechtert werden muss und eine Ersatzklappe implantiert werden muss. Ich habe in der Universitätsklinik Frankfurt für den 6.1.2022 einen Termin zur Tavi OP mit einer Biologischen Aortenklappe bekommen und werde nach der OP weiter berichten.

Renate Scheel 30459 Hannover

Meinen Bericht möchten Sie sicherlich nicht gern lesen, trotzdem schreibe ich:
Febr. 2018 hatte ich einen folgenschweren Glatteis-Sturz. Rückwärtsfall, Beine hoch, in Zeitlupe bis auf den Hinterkopf.
Erst 11 Tage später stellte man eine Os sacrum Fraktur fest, 3 Tage später erlitt ich einen Schlaganfall, im Mai den zweiten inclusiv einer Herzbeutelentzündung.
Bei einer ortopädischen REHA bekam ich eine Lungenentzündung, brach REHA ab.
Dann spielte mein Herz nicht mehr mit.
Okt. 2018 wurde ich als Herznotfall in die Klinik gebracht und den Mitraclip wollte man nur bei geöffneter Brust einsertzen können.
Erwartungsgemäß war diese OP zu groß für mich, es folgte eine Zweikreis-Schrittmacher OP, dann noch 6 schwere Folge OPs. Erst im Febr. 2019 hatte ich sämtliche Intensivstationen hinter mich gebracht. Nichts ging mehr, ich gab auf. Ein junger Arzt packte mich bei meinem Ehrgeiz, und ich quälte mich wieder ins Leben. Ständig Wasser an der Lunge, Atemnot/ Sauerstoffpflicht, ständig Leber-, Gallen-, Nieren-, Magenstau.
Juni 2020 Cerclagen OP Brustbein mit K-Keim Pseudomonas überwunden, Juni und August 2021 zwei OPs Spinalkanalstenose, September Corona Erkrankung.
So erfahre ich heute bei Schrittmacher Kontolle/Ultraschall, dass die rechte Herzklappe auch undicht ist und in derMHH operiert werden soll. Mit einem Clip soll das jetzt möglich sein.
Ich habe sehr große Angst, weiß ich doch, dass eine OP an der rechten Herzklappe noch tödlicher sein kann.

Und ich habe niemanden, mit dem ich über meine Ängste sprechen kann.
Mitglied in der Herzstiftung bin ich schon seit 2019.
Einloggen möchte ich mich nicht mit dieser Negativerfahrung, sicher geht so eine OP auch anders, ich hatte wohl nur Pech damit.
Doch ich brauche Beistand, um diese OP angehen zu können.

Freundlich grüßt Sie

Renate Scheel
Ehrenamtliche Betreuerin
Amtsgericht Hannover
Mansfeldstr. 18
30459 Hannover
Tel.: 0511 - 417803

Sabine G Hessen

Liebe Frau Scheel, ich hoffe, es geht Ihnen inzwischen besser!? Und ich hoffe , Sie haben die OP gut überstanden!?
Ich kenne mich nicht aus mit diesem Thema. Ich google weil mei ne Mutter in 2 Wochen 2 neue herzklappen bekommt ....
Es tut mir leid, wenn Sie gar niemanden haben, mit dem Sie über Ihre Ängste sprechen können. Wie bereits oben jmd schrieb: vielleicht Psychotherapie- die psychologische Seite wird wirklich oft unterschätzt ...
Alles Gute für Sie!
Sabine G.

Herr T Gran Kandern

Ich kann Ihre Ängste so gut verstehen. Herz OP, zahlreiche diverse Probleme und seit 2012 5 Schlaganfälle. Das ist mein Los. Man wird müde aber es gab nie die Option aufgeben für mich. Meditation, die Natur erleben und immer versuchen positiv zu denken, auch wenn es manchmal schwer fällt. Ich wünsche Ihnen weiterhin die Kraft dies durchzustehen.
Herzliche Grüße

Aortenklappenersatz Ozaki Anne Nymuse Krefeld

Hallo,

mit 50 Jahren benötigte ich wg bikuspider und verkalkter Aortenklappe einen Ersatz. Klappenöffnungsfläche 0,7 cm2, Radfahren und Treppen waren zuletzt immer mit Druck auf der Brust verbunden.
Mechanische Klappe mit Klicken und Blutverdünnung wollte ich auf keinen Fall, Bioklappe mit begrenzter Haltbarkeit war auch nicht verlockend.
Im Ergebnis ist es dann eine neue Klappe nach Ozaki / Benaki bei Dr Benedik im Helios in Krefeld geworden.
Dabei werden die neuen Klappensegel aus eigenem Herzbeutelgewebe konstruiert. Funktioniert dann quasi wie die Originalklappe. OP ist 10 Wochen her, Klappe ist dicht, Druckwerte super und der subjektive Zustand ist schon besser als vor der OP.
In Japan wird die OP mit guter Haltbarkeit seit 2007 ausgeführt (ca 1500 OPs), in Krefeld/Dr Benedik bisher ca 150 OPs. Gibt sonst kaum Kliniken, die das Verfahren ebenso häufig durchführen.

Viele Grüße
Anne

Deutsche Herzstiftung

Schauen Sie doch mal hier nacht: https://www.weisse-liste.de/

Die Weisse Liste ist vor mehr als zehn Jahren als gemeinsame Idee der Bertelsmann Stiftung und der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen entstanden. Sie begleitet heute Menschen auf ihrem Weg zu einer bedarfs- und bedürfnisgerechten gesundheitlichen Versorgung und unterstützt den eigenen Behandlungsprozess mitzugestalten.

Matthias Jung Kierspe

Hallo Anne,
Ich bin ebenfalls nach Ozaki / Benaki von Dr. Benedik in 08/2020 operiert worden.
Die Entscheidungsfindung war analog zu deiner.
Das Ergebnis ist sehr gut und mein befinden ist besser als vor der OP
Grüße
Matthias

Birgit Spranz-Gunsch Niedersachsen - Woltersdorf

Hallo das hört sich ja sehr interessant an ich wusste nicht Mal dass es das gibt....ich wusste nicht Mal dass es das gibt habe schon die zweite bioklappe

Oliver Krauß Köln

Hatte 2013 wegen bikuspider Aortenklappe an der Universitätsklinik des Saarlands eine Aortenklappenrekonstruktion mit bis jetzt gutem Ergebnis. War interessant, von Ihrer OP zu lesen, hatte ich noch nichts von gehört. Die OP in der Universitätsklinik des Saarlands und Prof. Dr. Schäfers kann ich nur weiter empfehlen!

Gabriele Sommer 63322 Rödermark

Hallo Anne,
mich würden sehr deine Erfahrungen mit der Ozaki-Methode interessieren.
Würdest Du Dich bei mir melden? Meine email ist Gabriele.Sommer1@gmx.net
Liebe Grüße!

Dirk Dautzenberg Viersen

Hallo Anne,
das hört sich sehr gut und interessant an. Ich werde bald 59 Jahre und bei mir steht ebenfalls eine OP zum Ersatz der Aortenklappe an. Gestern hatte ich die Herzkatheteruntersuchung zur Begutachtung der Herzkranzgefäße. Diese Untersuchung wurde von meinem Kardiologen selber durchgeführt. Nun steht bei mir natürlich auch die Frage an welcher Klappenersatz für mich der richtige ist und welche Klinik.
Schwanke aktuell zwischen Uniklinik Düsseldorf und eben Helios Klinik in Krefeld. Dein Bericht hat nun wieder einiges in die Waagschale Krefeld geworfen.

Ich wünsche dir weiter alles Gute!

Viele Grüße
Dirk

Elke Klein Olpe

Hallo Anne, ich stehe auch bald vor dieser OP. Wie geht es Ihnen mit der Ozaki Klappe? Sind noch alle Werte okay? Würde mich hier über eine Rückmeldung freuen

António Jorge Xarez Rodrigues Heubach

Hallo,
ich bin 64 jahre alt, mänlich, leichte gut eingestellte Hypertonie ( Candersatan 20mg/Tag) und werde am 12.11.2021 in der RBK in Stuttgart operiert (Kombination OP: Mitralklappe + Aortenklappe + Ablation und eventuell Aorta ascendenz Prothese).

Historie
- von Geburt leichte Aortenklappeninsuffizienz
- mit 17 Jahren (1974) Endocarditis 3 Monate Krankenhausaufenthalt
- seitdem AI Grad I-II, MI Grad 0-I

- 21.06.2021 (bei der jährlichen Kontrolle) Vorhofflimmern.
Seit dem 3 mal dauernd anhaltendes Flimmern: 21.06 bis 26.06., 06.07 bis 14.07 und 29.09 bis 03.10. Überweisung zur Ablationan an das Diakonie Klinikum in Stuttgart

- 10.09.2021 bei der Voruntersuchung zur Ablation (SchluckEcho + Herzkatheter) wurde als Grund des Vorhofflimmern eine Mitralklappenvitium mit höhergradiger Insuffizienz und mittelgradiger Stenose. Überweisung zur Herzchirurgie im RBK Stuttgart zur Mitralklappen OP

- 13.10.2021 Termin beim RKB zum Vorgespräch.

- 11.11.2021 Aufnahmetermin zur Kombination OP: Mitralklappe + Aortaklappe + Ablation. Falls notwendig Aorta ascendenz Prothese.

Bis dahin muss ich mich entscheiden zwischen Bioklappen oder Mechanische Klappen

In dem Diakonie Klinikum empfahl ein Artz Bioklappe. Beim Vorgespräch zur OP im RBK hat der Oberartzt zwar keine eindeutige Empfehlung für einen bestimmten Klappentyp gegeben (die Entscheidung liegt letzlich beim Patient) aber aus dem Gespräch war eine klare Tendenz zur Mechanischen Klappe gegeben, Carbomedics nannte er.

Mein Kardiologe hat sich aber eindeutig in einem Gespräch für die Bioklappe ausgesprochen mit dem Argument Marcumar könnte im höheren Alter zu vielen Komplikation führen. Mein Hausartz meinte, Macumar wird verteufelt ist aber gar nicht so schlecht ich soll immer der Meinung des Chirurgen folgen.

Nach viel Recherche im Internet bin ich zwar besser informiert aber nicht viel schlauer.

Meine Frage ist: wo liegt bei mir das grössere Risiko: komplikationen wegen einer lebenslangen Marcumartherapie oder das Rrisiko einer 2. eventuell 3. OP. (2 Klappen)

Bereinigte Statisken dafür kann ich keine finden.

Wieviel 64 jährige schaffen es bis zur 2. OP? Wieviele
bekommen Probleme bei der ReOP oder kurz danach.

Dasgleiche beim Marcumar. Wieviele haben Probleme nach 20 oder mehr Jahren Marcumar Einahme. Wie gravierend sind die eingetretenen Probleme?

Vielleicht kann mir jemanden bei der Recherche helfen.

Zur info: Ich habe vor sehr Alt zu werden.

Verena Herwich Österreich

Ich wollte Ihnen jetzt von den Erfahrungen meines Mannes berichten, habe aber gesehen, dass Ihr Eintrag schon länger her ist. Da Sie sich in der Zwischenzeit wohl schon entschieden haben, ist mein Bericht wahrscheinlich nicht mehr sehr sinnvoll.
LG, Verena Herwich

Herzklappe Annemarie Brenmoehl Sarstedt

Ich soll eine neue Herzklappe bekommen ,aber die Damen an der Rezeption haben seit 2019den Termin wegen einer Kontrolle immer wieder verschoben,und mir geht es wirklich schlecht kann nur noch 10schritte gehen um dann Luft zu schnappen,habe auch ein AtteSt von der Masken Befreiung,da mir schon oft die Beine weg gedacht sind,ich bin schon ganz verzweifelt.

Michael Peter Kostyszyn Krefeld

Ich würde an Ihrer Stelle nicht mit irgendwelchen Damen an der Rezeption reden und mich abwimmeln lassen.
Wenn es Ihnen schlecht geht,zögern Sie nicht den Krankenwagen zu rufen. Dann kommen Sie in der Klinik hoffentlich in die richtigen Hände eines guten Arztes.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffentlich eine gute Besserung 🍀🍀🍀😊

Klaus Werner Tübingen

Mein Vater soll mit 81 Jahren eine Tavi gesetzt bekommen aufgrund einer Aortenklappenstenose. Er ist leicht dement und hat Diabetes sowie PAVK mit offenem nicht heilendem Zeh. Soll er sich überhaupt noch operieren lassen? Hat jemand die Erfahrung gemacht, dass es funktionieren kann?

Elisabeth Wurz Offenburg

Hallo Klaus Werner,
mich würde interessieren wie Sie sich entschieden haben da mein Vater, ebenfalls 81 gerade in einer ähnlichen Situation ist und ich mir auch nicht sicher bin, ob die OP gelingen kann.